00:00:09:
00:00:14: Meine Insel, zwei Frauen.
00:00:16: Drei Wochen.
00:00:17: Taußenfünfhundert Kilometer und fünfzehntausend Höhenmeter!
00:00:21: Darüber sprechen wir heute in Faszination Rennrad dem Podcast des Roadbike Magazins.
00:00:27: Ich bin Felix und eigentlich müsste die Folge oder der Podcast heute eher heißen Faszination Bikepacking.
00:00:39: Ich spreche heute mit Katharina Kruse und Miriam Kuhn über ihren Island Bikepacking Trip.
00:00:47: Herzlich willkommen, ihr zwei!
00:00:48: Danke, dass Sie hier sein dürfen.
00:00:49: Dankeschön!
00:00:50: Ja danke, dass Ihr dabei seid.
00:00:52: ich freue mich und ich glaube bevor wir loslegen wollen wir euch mal kurz ein bisschen kennenlernen.
00:01:00: und ihr habt jetzt natürlich den Vorteil, ihr Zwei kennt euch schon ein bisschen.
00:01:03: Wir kennen uns ungefähr seit fünf Minuten Und deshalb dachte ich vielleicht, Katharina stellst du einmal kurz Miri in einer Minute vor und dann drehen wir das Spiel um.
00:01:12: Das ist natürlich jetzt gemein.
00:01:13: Miriam hätte es auch Zeit sich vorzubereiten.
00:01:15: Du nicht!
00:01:16: Okay, ich hoffe, ich krieg's gut hin.
00:01:19: Eine
00:01:19: Minute ist
00:01:20: kurz
00:01:21: aber ja, Miri fährt eigentlich so ein ihr Leben lang irgendwie.
00:01:26: rat war schon früher mit ihrer Familie viel Bikepacken damals noch die ganzen Radwege am Fluss entlang und ist dann in den Leistungssport reingekommen.
00:01:39: CC, also Cross Country, genau auch tatsächlich mal ein World Cup glaube ich mitgefahren wenn ich das richtig in Erinnerung habe und hat es sehr professionell damals betrieben und hatte dann irgendwann aber kein Bock mehr auf den Stress- und Leistungsdruck und hat dann mit dem Enduro fahren angefangen und da haben wir uns auch kennengelernt.
00:02:01: Und seitdem verbindet uns eine enge Freundschaft.
00:02:06: Miri war sehr viel am Enduro fahren und auch sehr erfolgreich.
00:02:10: tatsächlich, hat national einige Podiums gehabt und dann leider echt viele Verletzungen haben auch ihren Rücken tatsächlich gebrochen und dann erst mal pausiert Ja, aufs Rad gefunden zum Glück und auch mit dem Graveln- und Bikepacken angefangen.
00:02:31: Und wir haben tatsächlich – also sie ist ja damals schon mit ihrer Familie viel Bikepacking gewesen.
00:02:37: aber genau dann, es war Jahr zwanzig, haben wir tatsächlich zusammen angefangen und die Leidenschaft dann auch für uns irgendwie entdeckt und darüber bin ich richtig froh.
00:02:47: Also wir teilen die Leitenschaft und haben eine ganz wundervolle Freundschaft irgendwie.
00:02:53: Und oh Gott, es gibt noch so viel Merze erzählen.
00:02:57: Das eine oder andere können wir bestimmt noch im Laufe der Folge unterbringen.
00:03:02: Miri du bist dran.
00:03:03: was gibt's denn?
00:03:03: Was wir über Katharina wissen müssen?
00:03:06: Wow!
00:03:06: Also danke erst mal.
00:03:10: Das ist echt sehr gut in einer Minute zusammengefasst.
00:03:14: also ich gebe mir mein bestes um das jetzt in einer minute kurz zu fassen.
00:03:20: Also Katharina ist erst sehr, sehr spät zum Radsport gekommen bzw.
00:03:27: direkt zu Mountainbalken.
00:03:29: Davor ist sie in der künstlerischen Szene unterwegs gewesen und ist durch Tim ihren Freund zum Mountainbarken gekommen.
00:03:42: Und dann haben wir auch uns relativ schnell kennengelernt.
00:03:48: Zufall so sollte, sollte eine Freundschaft entstehen.
00:03:53: Sie ist
00:03:57: direkt eigentlich auch sehr
00:03:59: mit
00:04:00: Rennfahren angefangen und hat sich wirklich hoch gearbeitet hatte auch sehr viele Höhen und Tiefen sowie jeder
00:04:08: und
00:04:08: auch sehr viel Stürze und sehr viele Knochenbrüche aber hat sich immer zurückgekampft.
00:04:18: haben wir das Bikepacken zusammen ja gefunden und seitdem gehen wir bikepacken und manchmal noch in duro fahren.
00:04:27: Ja
00:04:28: sonst arbeitet sie bei FitLock, ich bin sehr schlecht
00:04:35: im Beschreiben,
00:04:36: es tut mir so leidig gut!
00:04:38: Sehr
00:04:38: gut deine Mühle ist sowieso um aber
00:04:41: wunderbar!
00:04:42: Dann darfst Du uns auch ganz kurz sagen was Du machst wenn Du nicht auf dem Rad sitzt.
00:04:46: Miri
00:04:46: Also gerade bin ich habe ich mich abgemeldet aus Deutschland und würde am Montag nach Neu-Werland fliegen.
00:04:57: Oh, warte mal jetzt könnte diese Folge einen ganz komischen Twist bekommen und wir reden über eine andere Insel.
00:05:03: Genau!
00:05:04: Deshalb nicht.
00:05:06: Also das möchte ich aber nicht... Es ist halt um Island gehen.
00:05:12: Das sparen wir uns und dann sprechen wir einfach nochmal.
00:05:15: Sehr gut, ja krass!
00:05:18: Wir wollen über Island sprechen weil ihr zwei habt ihr gerade schon gesagt ihr geht gerne zusammen auf Bikepacking Tour und habt das im vergangenen Jahr auf Island gemacht.
00:05:31: Wie seid ihr denn auf Island gekommen Katharina?
00:05:35: Ich kenne diese Insel generell für viele Gravelbikerinnen als Sehen Sie doch Ziel Nummer eins noch ein bisschen.
00:05:42: Wie ist das bei euch gekommen?
00:05:44: Ich glaube irgendwie, Island war schon immer ein Traum.
00:05:48: auch schon bevor ich Rad gefahren bin ja hatte ich irgendwie mal das Ziel Island mir anzugucken und dann hat sich das irgendwie einfach entwickelt.
00:05:59: Miri und ich sind jedes Jahr zusammen Bikepacken gegangen.
00:06:04: vor zwei Jahren sind wir mit dem Rad nach Barcelona fahren und schon auf dem Rückweg.
00:06:11: Wir hatten glaube ich, ich weiß gar nicht mehr Miri, zwanzig Stunden Flixbusfahrt oder sowas?
00:06:16: Und da haben wir es schon gebrainstompt okay, wir waren so richtig heiß und haben gedacht okay wo gehts nächstes Jahr hin?
00:06:24: und dann ist irgendwie Island relativ schnell entstanden.
00:06:28: Ja Miriam wasst du denn gleich Feuer und Flamme auch für die Idee Island?
00:06:32: Ja schon!
00:06:34: Also irgendwie weiß ja auch also... Karolina hat die Idee und meinte so, hey lass Island passen.
00:06:40: Und ich so ja warum nicht?
00:06:44: Weil
00:06:45: Island halt schon auch einfach naturmäßig wunderschön ist und einfach auch nächste Herausforderung mit den ganzen Wetterwagen oder Wetterverhältnisse.
00:06:58: Wetter Verhältnis ist so direkt für mich eine ganz wesentliche Frage denn wie gesagt viele aus gerade aus der gravel bike Szene kommen immer mal wieder mit island und auch ich bin schon oft auf angesprochen worden sollen.
00:07:09: wenn nicht mehr wollen wir nicht machen.
00:07:11: Und ich denke mal so also zumindest dem was ich so mitkrieg wenn dann ist es musst du eigentlich schon im dem was wie hier hoch soll man nennen rüber?
00:07:21: Dann ist aber die Wahrscheinlichkeit dass das recht kalt und regnungslos wird, immer noch ziemlich
00:07:26: hoch.
00:07:28: Wie war das für euch?
00:07:29: Was würdet ihr so sagen ist generell die beste Zeit und wie habt ihr's wahrgenommen?
00:07:34: Ja, Wetter.
00:07:36: Also ja Wetter war für uns natürlich
00:07:38: auch
00:07:38: von Anfang an irgendwie so ein großes Thema und wir haben uns entschieden dass wir tatsächlich im Hochsommer also im Juli dahin fahren fliegen damit einfach die Wahrscheinlichkeit bisschen höher ist das das Wetter mitspielt.
00:07:54: Wir haben aber auch schon mit Leuten im Vorfeld gesprochen die gesagt haben selbst im Julik kann es in manchen Gebieten auf Island schneiden.
00:08:03: Also sehr wechselhaftes Wetter einfach und darauf haben wir dann auch mit wie eingestimmt.
00:08:07: Wir haben damit gerechnet, okay im schlimmsten oder ideal Fall kriegen wir alles an Wetter irgendwie mit auf Island.
00:08:15: also Wind, Regen, Schnee, Sonne... Alles dabei!
00:08:18: Und das hat glaube ich für uns aber auch so ein bisschen den Reiz ausgemacht weil es ist für mich und ich glaub für Miri Bikepacken auch immer so ein bisschen Herausforderungen an seiner eigenen Grenzen kommen, sich quälen.
00:08:38: Das heißt ihr habt dann aber auch kein Bikepacking-Light gemacht?
00:08:43: Ihr müsst ja schon wahrscheinlich ziemlich viel an Klamotten und Material dabei gehabt haben.
00:08:47: oder was hatte dir so?
00:08:48: was gehörte zu eurer Ausrüstung?
00:08:51: das waren die wichtigsten Teile?
00:08:53: Ein gut funktionierendes Zelt was so ein vier Jahreszeit ist, das halt auch wirklich stabil hält.
00:09:03: Und vor allem dass wir nachts nicht frieren, daunen Schlafsack der bis minus neun Grad fungiert oder auch die dicken Daunenjacken und sodass wir Zwiebelnuck tragen können.
00:09:22: Lange Hose und v.a.
00:09:25: auch Regensachen Also Regenhose, Regenjacke...
00:09:29: Die waren wirklich viel wert.
00:09:34: Und auch der Schlossack bis minus neun
00:09:36: Grad.
00:09:38: Manche Nächste waren schon ein bisschen grenzwertig aber das mit dem Schlossak war top würde ich sagen und ich glaube insgesamt wir haben ja Miri das Bike auch einmal gewogen Wir hatten so thirty-fünf Kilo mit dem ganzen Bikepackingkram dran.
00:09:57: Also es war gar nicht leid.
00:10:01: Aber schwerer geht auch
00:10:02: immer!
00:10:03: Ja, aber hattet ihr denn auch ein paar Sommertage?
00:10:07: Hattet Ihr ein paar Sommertage auch wo es dann mal schön warm war oder war's eher durchwachsen?
00:10:13: Ne, hatten wir tatsächlich... Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter.
00:10:18: Ich glaube wir hatten drei Viertel der Zeit wirklich gutes Wetter Auch viel Sonne und Tage wo es irgendwie Korrigier mich, Miri.
00:10:26: Aber wir hatten schon mal bis zu dreinzwanzig Gradtagsüber auch.
00:10:30: Ja genau im Norden.
00:10:34: Im Norden war das viel besser als im Süden tatsächlich.
00:10:38: Auf was für Höhen ist man so unterwegs?
00:10:40: generell auf Island?
00:10:42: Das ist gar nicht so hoch!
00:10:46: Also ich glaube so um die sechshundert
00:10:51: waren
00:10:51: wir.
00:10:54: Ich glaub Land Manalagao
00:11:04: Kannst du doch mal Gutsbuch schabieren aus dem Kopf?
00:11:10: Wir haben am Ende herausgefunden, dass wir vieles falsch ausgesprochen haben.
00:11:16: Okay.
00:11:17: Aber ja, genau.
00:11:18: Also Landmannerlauger war sogar noch eines der einfachsten Namen, würde ich sagen auf Island.
00:11:25: Solange euch dann nicht jemand irgendwie auf die komplett andere Seite der Insel geschickt hat ist ja alles in
00:11:28: Ordnung.
00:11:30: Zum Glück nicht!
00:11:30: Ja?
00:11:32: Aber apropos anderer Seite, wie kommt man denn eigentlich nach Island und was ist so die beste Verbindung?
00:11:41: Ich glaube es wirkt immer soweit weg.
00:11:42: Es ist eigentlich gar nicht so unfassbar weit weg von uns.
00:11:46: Wie seid ihr angereist, Miri?
00:11:48: Wir sind mit dem Flugzeug geflogen.
00:11:53: Wir sind in Hamburg eingestiegen und hatten direkt Flug
00:11:58: nach
00:11:59: Reykjavik beziehungsweise nicht direkt Reykja-Weg sondern kefflerweg.
00:12:07: da ist der Flughafen.
00:12:08: es sind so vierzig Kilometer oder fünfzig Kilometern von Reykjawik entfernt.
00:12:16: Wir hatten große... Also, wie lange wir geflogen sind.
00:12:23: Ich glaube dreieinhalb Stunden und man ist ja eine Stunde eher als in Deutschland.
00:12:32: Wir hatten Zeitverschiebung von einer Stunde.
00:12:34: Genau!
00:12:35: Das ist ja wirklich nicht so weit weg ne?
00:12:37: Ich finde immer das klingt immer so Island ein bisschen Ende der Welt und riesige Reise.
00:12:44: aber eigentlich ist man dann doch ziemlich flott da
00:12:47: Ja voll!
00:12:48: Ihr habt vorhin schon erzählt, dass ihr euch schon ein bisschen länger kennt und dass ihr auch regelmäßig zusammen Bikepacken geht.
00:12:56: Dass ihr regelmäßig auf Tour geht.
00:13:00: Das heißt ihr habt natürlich jetzt auch schon die Erfahrung.
00:13:01: trotzdem würde mich interessieren wie ist es so bei euch?
00:13:04: Ich habe so ein bisschen die Erfahrungen gemacht das das auch immer in kleines Risiko birgt mit Freunden freundinnen Urlaub zu verbringen.
00:13:16: Das kann ja auch mal schief gehen.
00:13:18: Wie ist das bei euch?
00:13:18: Habt ihr euch da auch manchmal in den Haaren oder ist es immer eitel Sonnenschein?
00:13:23: Also ich muss sagen, also genau wir kennen uns halt echt schon sehr lange und seitdem wir Bikepacken ist glaube ich hat sich die Freundschaft nochmal enorm vertieft Jahr um Jahr würde ich sagen.
00:13:37: Ich weiß nicht wie du das siehst aber was wir alle schon erlebt haben Man ist einfach immer füreinander da und mal gibt es dem einen gut.
00:13:50: Und dann hilft er dem anderen, durch irgendwelche Tiefen durchzupuschen und dann ist es andersrum.
00:13:56: und irgendwie ich glaube sehr ergänzen uns wenn's ums Bikepack geht auch einfach richtig richtig gut.
00:14:01: also das hat von Anfang an richtig gut geklappt und wo ich auch vor unserer allerersten Tour immer noch ganz viele Unsicherheiten hatte.
00:14:09: War Miri irgendwie, nee das passt alles!
00:14:11: Das klappt alles und machte keinen Kopf und vertraue einfach daraus.
00:14:15: Und es war dann tatsächlich auch so.
00:14:17: wir sind losgefahren und es hat einfach immer alles gepasst.
00:14:20: Wir haben immer Essen gefunden wenn wir was zu essen brauchten.
00:14:23: Immer einen guten Schlafplatz gefunden zusammen und haben einfach ja sehr gut miteinander auch kompliziert.
00:14:32: Aber das heißt man... Man kennt dann auch so die gegenseitigen Marotten und weiß, dass man
00:14:37: das
00:14:38: nicht zu ernst nehmen muss.
00:14:40: Wenn mir die
00:14:41: anfängt schon zu sagen ne ich habe kein Hunger und ich esse nichts da musst du sie zwingen was zu essen.
00:14:53: Da ist eigentlich wirklich gar nix hinzuzufügen.
00:14:55: Katarina hat es richtig gut beschrieben.
00:15:00: Doch mit dem Essen jetzt?
00:15:04: Okay.
00:15:05: Nee, allgemein die Situation was das mit unserer Freundschaft macht.
00:15:09: ich finde sie hat sich auch auf jeden Fall vertieft und
00:15:13: glaube
00:15:13: der gute Pluspunkt ist dass wir uns halt einfach so annehmen wie wir sind Auch gegenseitig dass wir keine Vorurteile
00:15:20: haben
00:15:22: Und wenn irgendwas im Raum steht dass wir halt früh oder später wirklich darüber reden
00:15:29: Ja
00:15:30: Aber hast du so eine Geschichte auch analog zu Katarina?
00:15:33: was bei dir das Essen ist?
00:15:34: Was ist es bei ihr, wo du sagst oh-oh Alarmglocken.
00:15:40: Wenn sie wirklich richtig fertig ist dann darf ich halt auf keinen Fall irgendeinen Stress machen.
00:15:51: Dann darf ich so okay gut ich mache zwei Dinge beziehungsweise ich unterstütze sie aber sonst... Ich bin da ein bisschen anfälliger auf jeden Fall
00:16:04: Und dann noch nicht die falschen Witze machen in solchen Situationen.
00:16:06: Ja,
00:16:09: ich weiß nicht.
00:16:10: Ich glaube irgendwie dass wir uns aber auch... Also Miri ist immer sehr so wie nach vorne viele Kilometer einfach Energie geladen kann, vielleicht mal still sitzen und so Ruhe mit.
00:16:24: also ich würde jetzt sagen genießen.
00:16:27: Aber Miri kann auch Genießen das gar nicht verklingen wo ich gemerkt habe, okay das passt irgendwie ganz gut.
00:16:36: Weil wenn wir mal durchprischen müssen, Kilometer machen müssen dann sieht Miri und wenn es aber auch mal darum geht mal irgendeine Sehenswürdigkeit anzugucken oder einfach noch zwei Stunden länger im Zelt zu liegen und zu genießen und ein bisschen Ruhe reinzubringen, dann bin ich für der Part, der dafür sorgt und sagt miri komm
00:16:57: Ja,
00:16:58: wir schaffen auch noch hundert Kilometer nach im Mittagessen.
00:17:02: Sie nennt so mir ein bisschen die Schnelllebigkeit.
00:17:05: Das klingt... das ist vielleicht ganz gut zu beschreiben ja.
00:17:11: Das Klingt nachher gut.
00:17:12: in Ergänzung?
00:17:13: Ja es ist wirklich.
00:17:14: also ich habe so und fast auf jeden Fall in Katharina da lernen dürfen.
00:17:20: Also ja
00:17:24: Wie ist sein Island so, um mal wieder zurück auf die Insel zu kommen?
00:17:27: Also jetzt nicht nur aus radsportlicher Perspektive sondern auch was Menschen angeht.
00:17:33: Was Kultur angeht... Ist es eher eine vertraute Welt oder kommt man da nach dreieinhalb Stunden an und alles irgendwie komplett anders?
00:17:43: Es ist
00:17:45: schon etwas anderes da oben.
00:17:48: also man kommt schnell im hier-und-jetzt an finde ich.
00:17:53: Und wenn man dann wirklich mal aus Hefflerweg raus ist und in der Natur ist oder durch Reykjavik gefahren ist, und dann wirklich in die Natur reingeht wo dann auch keine Ringstraße, keine Autos fahren.
00:18:10: Dann ist es wirklich wie so ein Ruhepol ganz viel weite.
00:18:16: ich hatte das als ich es irgendwie bin durch Bosnien gefahren oder auch geradelt Das ist dort recht gleich, dass alles sehr weit auseinander ist.
00:18:29: Wenn gute Sicht ist kann man viele Kilometer schauen.
00:18:38: In der Mitte war es eher so wirklich Mondlandschaft.
00:18:43: Viele Steine sind sehr rupig und rausklima.
00:18:49: Und wenn man wieder mehr an die Küsten gekommen ist, wo auch mehr Wasser einfach vorhanden war, dann wurde alles wieder viel grüner und viel pflanzter.
00:19:03: Es fand ich manchmal wie so ein Überraschungspaket.
00:19:08: Man hat sich irgendwie nie satt gesehen in der Landschaft weil um jede Ecke kam was anderes ob da noch einen Wasserfall hier noch ein Wasserfall oder einfach auch im See und... ...oder ganz viele scharfe Pferde, Spulen.
00:19:28: Oder andere tolle Tiere.
00:19:31: So habe ich das empfunden!
00:19:33: Wie war es für dich, Katharina?
00:19:35: Ja eigentlich, dass du jetzt zum Schluss gesagt hast.
00:19:37: Das war wahnsinnig vielseitig und schichtig.
00:19:42: Man ist an einem Tag hatte man irgendwie das Gefühl fünf verschiedenen Ländern gewesen, weil sich landschaftlich einfach wirklich in der Strecke von irgendwie hundertfünfzig Kilometer man so viele verschiedene Landschaften sehen konnte.
00:19:58: Die irgendwie auch teilweise gar nicht zueinander gepasst haben, weil die so unterschiedlich waren.
00:20:02: aber das war mega beeindruckend.
00:20:04: also wirklich ja und ich glaube auch dass was Miri gesagt hat man kann sich irgendwie oder ich kann mich an Natur nicht sattsehen und wenn die Natur dann noch so besonders ist Dann ist es irgendwie einfach... Wir sind manchmal gefahren und sind aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen, weil das einfach so besonders war.
00:20:24: Und ich glaube, das war auch irgendwie was man erwartet hat von Island.
00:20:28: Von allem, was man schon irgendwie gesehen hat, medial und auch gehört hat.
00:20:32: Aber das trotzdem nochmal mit den eigenen Augen zu sehen und da vor Ort zu sein und es halt so in sich aufzusaugen, war total besonderes!
00:20:42: Hast du da irgendwie eine spezielle Szene gerade im Kopf?
00:20:45: Irgendwie so ein persönliches, landschaftliches Highlight das du mitgenommen hast.
00:20:52: Also ich muss schon sagen dass ich glaube man erlaubert tatsächlich einfach das Besondere war weil man ist halt durch schwarzen Kies hochgefahren Flussdurchquerung mit dem Rad.
00:21:05: Das war auch eine Etappe, wo wir bis halb eins oder eins in die Nacht reingefahren sind.
00:21:10: Da wird es ja nicht richtig dunkel und das war anstrengend aber irgendwie auch total schön.
00:21:17: und dann ist man da oben angekommen auf einem Plateau im Campingplatz.
00:21:25: Man war umringt von bunten Bergen.
00:21:27: Da sind wir nachts dann noch reingegangen und am nächsten Morgen auch.
00:21:33: Und das war einfach irgendwie richtig.
00:21:36: besonders, also wirklich... Ja.
00:21:42: Da kommt die Werbekarawane!
00:21:45: Partner der heutigen Folge ist Hand Wheels.
00:21:48: Wenn ihr auf der Straße richtig schnell unterwegs sein wollt entscheidet jedes Detail.
00:21:52: und genau da setzt der neue
00:21:54: Hand
00:21:54: Five AM Limitless Laufratsatz an.
00:21:57: Dieser ist kein klassischer Aero-Laufratsat sondern ein neu gedachtes System.
00:22:02: Vorne habt ihr eine fifty-fünfzig Millimeter tiefe und extrabreite Felge für saubere Aerodynamik, hohe Seitenwindstabilität.
00:22:09: Hinten dafür eine fifty millimeter hohe Felge.
00:22:13: die ist leichter und sorgt für eine direktere Kraftübertragung.
00:22:17: Das Ergebnis ist maximale Effizienz genau da wo sie zählt.
00:22:21: Entwickelt wurde das Ganze im Zusammenspiel aus CFD Simulation Windkanal und realen Messfahrten mit messbaren Vorteilen Im Windkanal schneller als vergleichbare High-End-Laufräder und draußen noch mal effizienter durch reduzierte rotierende Masse und optimierte Speichen.
00:22:39: Dazu kommen ultraleichte Carbonspeichen, sie sind schnell im Antritt und stabil im Racing.
00:22:46: Und das Ganze bei nur ein Tausend zweihundertund zwölf Gramm für den kompletten Laufradsatz.
00:22:52: Wenn ihr also noch Laufrädersucht die nicht nur schnell aussehen sondern wirklich schneller machen dann checkt mal die Hand Five AM Limitless.
00:22:59: Alle Infos dazu und den Link findet ihr in den Schoen uns.
00:23:23: Es
00:23:26: gibt, ich finde es gibt so und fast bei viele Highlights aber dieser
00:23:31: Ort ist
00:23:32: so besonders.
00:23:34: Wir haben schon sehr viel gestaunt und der Weg
00:23:38: auch
00:23:41: zu der heißen Quelle zum Ziel wo wir dann am Ende die Tour beendet haben Die war extrem hart und sehr herausfordernd.
00:23:53: Aber was man da gesehen hat, landschaftlich mit dem schwarzen Sand und dann mit den bunten Bergen.
00:23:59: Und dann fahren wir noch an einem See vorbei, der so still
00:24:05: ist
00:24:05: dass die ganzen Berge rings oben sich darin spiegelt.
00:24:10: Ja es ist kaum mit Worte zu fassen wie wunderschön das war und ich glaube auch dass die Bilder im Kopf immer bleiben werden.
00:24:21: Und dieses Gefühl, was man dort gefühlt hat auch, wenn Tal sehr
00:24:26: anstrengend
00:24:27: war.
00:24:30: Herausfordernd!
00:24:31: Sehr herausfordernd ja.
00:24:34: Dann müsst ihr mal ein bisschen erzählen.
00:24:35: ich habe eingangs hier ein paar Zahlen genannt.
00:24:38: also ihr wart insgesamt drei Wochen vor Ort, habt thousand fünfhundert Kilometer und fünfzehntausend Höhenmeter zurückgelegt.
00:24:46: ihr seid aber nicht die ganze Zeit gefahren.
00:24:48: wie habt ihr das gemacht?
00:24:49: Wie viele Etappen... Waren das, wie sah eure Tour aus?
00:24:54: Also wir hatten... Es ist ja sehr viel Zeit in die Planung geflossen und Miri hat zum Beispiel die Tour geplant mit Komot.
00:25:03: Und es war schon so geplant dass wir ein zwanzig Tage auf der Insel sind oder zwanzzig insgesamt und auch einzwanzig tage davon tatsächlich jeden Tag fahren um alles zu schaffen.
00:25:16: und wie das immer so ist wenn man alles bis ins Detail plant Das ist der Plan am Ende gar nicht umsetzbar, weil einfach Sachen dazwischen kommen.
00:25:24: und das waren in unserem Fall die Krankheit.
00:25:27: oder also Miri war am Anfang leider mit Fieber und Husten und Schnupfen.
00:25:34: Es sich schon in den Flieger gestartet und musste dann erst mal im Hotel bleiben und dann hat es mich tatsächlich auch nochmal nach der Hälfte der Zeit für eine Woche lahmgelegt.
00:25:47: und also deswegen teilt sich irgendwie alles so in ich glaube vier etappen.
00:25:53: ich war allein unterwegs dann waren wir kurz zusammen unterwegs dann war miri lange alleine unterwegs und da waren wir am ende noch mal zusammen unterwegs.
00:26:01: Achso ihr seid ja nicht die ganze Zeit zusammengefahren?
00:26:03: Nein, nein!
00:26:08: Aber die zeit wo wir zusammen gefahren sind, die waren schön.
00:26:14: Okay, das heißt wie viele Tage seid ihr dann tatsächlich gefahren und wie viel davon zusammen und wieviel nicht?
00:26:20: Also es waren oder ne Miri es waren einzwanzig Tage schon insgesamt die wir gefahren sind.
00:26:26: Ja aber halt.
00:26:28: also ich bin drei Tage am Anfang alleine gefahren.
00:26:32: Dann korrigiere mich mir rüber nicht.
00:26:34: irgendwie zahlen ich mal richtig hab dann fünf Tage zusammen
00:26:38: Genau!
00:26:39: Dann ist Miri sechs Tage allein gefahren und dann am Ende die letzte Woche, also noch mal fünf oder sechs Tage sind wir nochmal zusammengefahren.
00:26:51: Okay wie funktioniert das generell auf Island mit den Verbindungen?
00:26:57: Also mit dem Verkehr?
00:26:59: wenn ich ein Ister entdecke dann sehe ich so große Insel und irgendwo ich glaube was ist es Nordwesten da liegt die Hauptstadt und ansonsten isst er nix
00:27:10: Ja wenig.
00:27:13: Also wie kommt ihr dann hin?
00:27:14: und auch umgekehrt?
00:27:14: Wenn jetzt irgendjemand was wäre, wenn du halt zwischendurch krank bist.
00:27:18: Kannst Du dich da einfach ein Bus setzen sag fahr mich mal wieder ins Hotel oder was macht man da?
00:27:23: Ja ist schon schwierig.
00:27:25: also Miri du kannst ja immer erzählen wie es bei dir am Anfang war weil das war noch relativ unkompliziert eigentlich.
00:27:31: dann
00:27:35: Wie Katharina ja schon gesagt war ich dann länger im hotel.
00:27:41: Wir haben dann eigentlich gemeinsam oder Katharina und Tim nach Busverbindungen geschaut.
00:27:47: Und wir haben einfach auf der Karte geschaut, die auf der Route liegend bis wohin man mit dem Bus fahren kann.
00:27:58: Und das war dann regeholt.
00:28:03: Das Problem war halt dass wir wollten ja eigentlich in die Highlands fahren und sobald du halt in die highlands fährst kommst du irgendwann mit dem Bus da nicht mehr hin.
00:28:13: Und da war halt echt der letzte Ort, wo Miri hätte hinfahren können, Regwald.
00:28:18: Das heißt, da geht es dann nur noch mit dem Rad weiter und da musst du dann auch durch?
00:28:22: Ja, beziehungsweise man kommt ja schon auch mit einem Auto hin aber das ist halt keine asphaltierte Straße mehr.
00:28:33: Ich glaube, da fahren dann viele Einheimisse Aber du hast halt keine Öffis.
00:28:40: Ja!
00:28:42: Durch die Highlands fahren?
00:28:44: Aber das heißt, dann hält sie dir so ein Pickup an und schmeißt das Rad hinten auf die Ladefläche und dann nimmt dich hoffentlich jemand mit.
00:28:50: Nee, das
00:28:50: haben wir nicht
00:28:51: ausprobiert.
00:28:54: Das haben wir gar nicht ausprobiert.
00:28:57: Marina ist nach Rehikold einfach mit einem Rad gefahren, sondern drei Tage war sie dann unterwegs Und in der Zwischenzeit habe ich mich heute im Hotel weiter auskurriert und bin dann mit zweimal umsteigen.
00:29:12: Bin nicht nach Rekord gefahren, mit dem Bus.
00:29:21: Man kann halt nichts vorher buchen.
00:29:24: Man weiß auch nicht okay.
00:29:26: Kann der Bus jetzt das Fahrrad irgendwie mitnehmen?
00:29:29: weil nur eine bestimmte Anzahl an freien Plätzen der Bus zur Verfügung hat mit Fahrrädern.
00:29:41: Manchmal ist es auch einfach nur so ein kleiner Bus,
00:29:43: also wo so
00:29:45: neun
00:29:46: zwölf
00:29:47: Sitze hat und deshalb war es schon auch so eine Fifty-Fifty scheint ob ich jetzt dort hinkomme oder nicht.
00:29:59: Wir haben immer daran geglaubt, dass alles passen wird.
00:30:03: Es wird sich fügen, es sollte so sein und am Ende hat sie auch gut gepasst.
00:30:10: Und dann sind wir mit dem Krieggelt wieder getroffen nach den drei Tagen.
00:30:19: Was lernt man aus einer Situation?
00:30:21: Wenn ihr das kleinste Detail durchgeplant habt und funktioniert wenig davon... Was nimmt ihr mit für die Zukunft?
00:30:31: Ich habe eine Frage.
00:30:35: Also ich glaube, man lernt halt loszulassen und einfach diese Dinge so anzunehmen wie sie sind.
00:30:41: weil in dem Fall wir konnten es ja nicht ändern und für mich ist auch Gesundheit geht immer vor.
00:30:49: Ja und ich glaube klar also ich muss jetzt hier nichts vormachen das war eine halbe Situation als ich dann krank geworden bin auch alleine loszufahren, das haben wir uns ja wirklich alles einfach anders vorgestellt.
00:31:03: Und ich glaube selbst in der Krankheitsphase da macht man ja auch dann so Höhen und Tiefen durch.
00:31:07: Ich denke so ja bald geht's wieder es läuft schon alles und dann denkt man sich oh Gott wenn ich jetzt irgendwie die ganze Zeit krank bin dass war ja bei dir am Anfang auch Mary wie konnte gar nicht absehen wann das wieder passt dass wir uns irgendwie treffen können mit meiner Krankheit genauso Ja, das verfluchst du mal dein Leben und dann hast du wieder Motivation und denkst doch es wird alles.
00:31:31: Aber am Ende hat's gepasst und man verdrängt es oder Miri?
00:31:36: Also ich hab die Krankheit schon wieder so verdrängt weil die ganzen schönen Momente das überlagern.
00:31:47: Das gibt halt auch einem so viel.
00:31:48: Ja, aber mega schwierig!
00:31:50: Also gerade wenn du dann da auf glünen Kohlen eigentlich sitzt und denkst ich will unbedingt los und dann aber vielleicht den Fehler machst doch einen Tag zu früh?
00:31:57: Und dann wird es eher noch schlimmer nachher... Schwierig!
00:32:03: Da möchte ich nicht in eure Haus gesteckt haben.
00:32:06: Ja das ist schon wirklich ein Auf-und-Abdeck-Fühle.
00:32:10: Ja wirklich!
00:32:12: Erzähl doch nochmal bisschen über die Insel.
00:32:14: also Jetzt nicht so unheimlich viel Infrastruktur.
00:32:19: Haben wir jetzt schon gelernt, wie ist es unterwegs auf den Etappen?
00:32:24: Habt ihr meistens oder immer gezeltet?
00:32:27: oder gibt's dann auch mal Gasthäuser, Hotels zwischendrin und Einkehrmöglichkeiten?
00:32:34: Oder ist alles komplett remote?
00:32:36: Wie fange ich am besten an?
00:32:38: also wir sind ja schon irgendwie damit hingefahren dass das will wenig Einkehrmöglichkeiten haben oder sehr wenige Möglichkeiten, wo wir einkaufen können.
00:32:51: Und ja am Ende fand ich es ein bisschen sehr überraschend dass immer überall irgendwo mindestens eine kleine Bergkette stande, wo man auch kurz sein Zelt aufschlagen konnte oder die sanitären Lagen nutzen konnte.
00:33:12: Vor allem als wir dann so durch die Highlands auch gefahren sind.
00:33:17: Ansonsten, wenn man in die größeren Städte kommt oder allgemein in die Städten kommt, dann hat man schon gute Einkaufsmöglichkeiten.
00:33:26: Ja ansonsten haben wir eigentlich nur im Zeit geschlafen bis auf... Als ich halt krank war habe ich motelgeschlafen und Katharina als sie krank waren, hat dann Hostel genommen weil Wir haben halt so gut gepackt, dass wir halt auch nur ein Zelt mitgenommen haben.
00:33:46: Und dachten ja, wir sind jetzt drei Wochen zusammen unterwegs also nehmen nicht zwei Zelte mit sondern nur eins.
00:33:52: Das ist natürlich auch super wenn dann jemand krank wird.
00:33:54: Ja
00:33:55: genau!
00:33:56: Wir hatten auch mehrere Überschneidungen.
00:33:58: also sie haben generell so gepacket... Ich glaube auch nur eine Zahnpasta und also nur eine Seife.
00:34:04: Und jetzt haben wir zwei mit, aber es gab halt so ein paar Sachen wo wir dann einfach Gewicht sparen wollten und uns dazu entschieden haben das wäre halt zusammen nur einer Ausführung mitnehmen.
00:34:21: Das war tatsächlich auch wenn man sich trennt da muss man nochmal komplett neu umpacken.
00:34:25: Wir hatten auch für viele Tage Frühstück die hydrierte Nahrung dabei, weil wir eigentlich in den Highlands davon ausgegangen sind dass wir halt nicht überall an Essen rankommen und da auch flexibel bleiben wollten.
00:34:41: Und das was Mire aber auch schon gesagt hat ich war dann auch erstaunt dass es tatsächlich doch immer nach hundert Kilometern oder so zumindest eine ja irgendeine Möglichkeit gegeben hat das zu essen zu bekommen.
00:34:58: Deswegen, das war dann eigentlich gar nicht so kritisch und auch mit dem Wasser ging es irgendwie gut aus.
00:35:02: Wir hatten eigentlich auch ein Wasservilter dabei also wir wollten irgendwie halt für alles prepared sein aber das war da tatsächlich auch gar nicht nötig.
00:35:09: also den haben wir kein einziges mal benutzt.
00:35:12: Da ist ja auch also zumindest was ich so kenne phototechnisch und jetzt bei euch auf dem Bild amislang gesehen habe sehr viel Weite schon auch viel Grün, aber dann eher Felder.
00:35:27: Aber so Wälder oder größere Ansammlung von Bäumen habe ich irgendwie ganz selten gesehen.
00:35:33: auf Isen?
00:35:34: Ja ist tatsächlich auch so.
00:35:39: Oh nee dazu kann ich gar nichts sagen!
00:35:40: Ich hab eine Dokumentation dazwischen mal gesehen.
00:35:43: ob ich mir gar nicht zweit zu sagen die erforsten aber gerade wieder ein bisschen auf.
00:35:48: Aber das ist tatsächlich ein
00:35:50: Ding... Das ist gar nicht natürlich sondern dass es irgendwie weil sie für die Schafe oder um ihre Schiffe zu bauen, oder was auch immer.
00:36:05: Ich weiß es nicht genau aber also gerade sind wir auf jeden Fall dabei wieder mehr zu bepflanzen.
00:36:12: Aber grade in den Highlands das ist wirklich halt karge Mondlandschaft wie Mirja schon gesagt hat da fährt man teilweise einfach hundert Kilometer und es kommt nichts und sieht alles gleich aus.
00:36:25: Früher irgendwie für einen Tag oder zwei Tage kann man das mal machen, aber man freut sich dann auch irgendwie wieder.
00:36:32: Wenn wir sind in Richtung Norden hochgefahren und dann hast du gemerkt okay es wird wieder grüner mehr Flüsse mehr sehen, keine Flüssee mehr sehen und das war dann irgendwie wieder ganz wohltuend.
00:36:47: Aber wenn du eine weite und offene Landschaft hast, dann hast Du ja sicherlich auch ziemlich viel Winter.
00:36:54: Ja, wir hatten richtig Respekt und Angst auch vor dem Wind.
00:36:57: Weil wir einfach viel gehört haben von Situationen wo Leute den ganzen Tag irgendwie geschoben haben das Rad weil sie nicht fahren konnten, weil der Wind so stark war
00:37:09: oder irgendwie
00:37:09: nur zwanzig Kilometer gemacht haben.
00:37:13: Das war aber tatsächlich bei uns nicht das große Problem.
00:37:16: also klar wir hatten auch mal zwei drei Tage massive Seiten oder Gegend sind.
00:37:22: Aber jetzt nicht so, dass wir gar nicht fahren konnten sondern da musste man sich irgendwie halt mal durchquellen hat an dem Tag nicht so viele Kilometer gemacht aber es ging.
00:37:30: Was würdest du denn sagen?
00:37:32: Weil jetzt gerade schon ein bisschen von Gegenden mit dem Rad auch teilweise nicht für manche Leute.
00:37:37: wie sieht für dich das perfekte Gravel-Bike für Island aus?
00:37:42: oder auch wie ward ihr unterwegs?
00:37:45: Ja,
00:37:45: das ist auch eine spannende Frage.
00:37:48: Ich glaube es kommt darauf an wie man auf Island Bikepacken will und wenn man viel Ringstraße fährt oder so die Highlands fährt wie wir das gemacht haben dann ist es einfach ein bequemes Grave Rad glaub ich das richtige Bike.
00:38:06: Wenn man aber viel mehr in die Highland will und es gibt auch so ne Strecke von Nord nach Süden durch Und auch die ersten Tage Das ist vielleicht wirklich ein guter Tipp.
00:38:16: Weil bei Komod, wenn man Routen planen kann, kann man ja angeben mit welchem Rad man unterwegs sein will.
00:38:21: und wenn man Gravelrad auf Island eingibt dann schickt er einen Ruten die du normalerweise nicht von Gravel Rad fahren würdest.
00:38:29: also die ersten Tage ohne Miri bin ich wirklich muss sich viel das Rad schieben weil ich einfach über so Schafswege geführt wurde, also wirklich ins Hinterland und dann hatte ich so krasse... Also wirklich Riesenfelsen.
00:38:44: Der Kies war einfach viel gröber, dass ich teilweise auch gar nicht fahren konnte sondern echt viel schieben musste.
00:38:50: Und da hätte ich halt auf jeden Fall eher das Hardtail gewählt.
00:38:53: Da hättest du glaube ich richtig Spaß gehabt mit einem Hardtail Setup.
00:38:58: aber genau wir haben dann einfach auf Fahrrad umgestellt Also haben die Route quasi noch mal leicht angepasst nach den ersten Tagen und dann war es gar kein Problem.
00:39:09: Ja,
00:39:13: lustig in Deutschland ist das ja häufig hier anders rum oder zumindest so ein bisschen habe ich die Erfahrung gemacht dass du wenn du Gravel Bike wählst, dann ist es eher vielleicht ein Ticken zu viel als Falt.
00:39:22: Gehst du im Seifel auf Mountainbike?
00:39:25: Auf Island nicht so.
00:39:28: Das kann ich sagen, also da war ich auch ab und zu am Fluchen.
00:39:32: So nach drei Stunden Ratschieben dachte ich so das ganze Jahr zu sein.
00:39:38: Hast du noch Tipps wenn jemand das vielleicht jetzt hört?
00:39:41: Und dann sagt ich will auch unbedingt mit meinem Gravel Bike nach Island was reifen und Übersetzung uns angeht?
00:39:51: Ja, also ich glaube... Das beste Bike ist immer das, was man halt kennt und mit dem man viel unterwegs gewesen war.
00:39:59: Wo man irgendwie so trusted.
00:40:02: Ich bin zum Beispiel also Miri und ich sind auch unterschiedliche Reifen gefahren.
00:40:06: Miri mit ein bisschen gröberer Profil, was ihr auf diesen ganzen Offroad-Sachen gut getaukt hat.
00:40:12: Ich habe Straße dann besser gerollt.
00:40:15: Also ich glaube es ist immer eine Abwägungssache.
00:40:19: Und was wir auf jeden Fall finden haben, ist keine elektrische Saltung.
00:40:24: Oder wenn man Elektrische-Saltung hat dann auf jeden fall Ladekabel oder genug Ersatzakkus mitnehmen damit man nicht Probleme kriegt weil das war.
00:40:35: also Wir hatten da Probleme und auf Istand bekommst du halt nicht einfach Ersatz.
00:40:40: Also entweder sehr teuer und dauert auch lange
00:40:44: Wie sie sich generell unterwegs mit Radläden aus oder Werkstätten?
00:40:47: Ja wenig, super wenig.
00:40:49: Also in den größeren Städten gibt es auf jeden Fall Radläde aber in den ganzen kleinen Städte oder Dörfern eigentlich gar nicht.
00:40:57: Es gibt manchmal so Stationen Aber sonst ja also am besten alles mitnehmen.
00:41:04: wir hatten eigentlich fast alles auch irgendwie dabei und deswegen ich würde mich bei einem Rad immer für Varianten, Ausdattungsvarianten in Zeiten die man halt gut auch selbst fixen kann mit Kabelbindern.
00:41:17: Schaltzüge, die man einfach erneuern kann wenn irgendwas kaputt geht.
00:41:22: Also eher beim Grabberbike bin ich eher auf der pragmatischeren Seite, wenn es um den Ausfall geht ja.
00:41:29: Vielleicht nur kurz dass ihr da draußen euch nicht wundert das jetzt nur noch.
00:41:32: Katharina.
00:41:32: mir antwortet wir haben Miri nichtses Wort verboten aber sie ist irgendwie aus der Leitung geflogen.
00:41:39: Wir haben gerade noch darüber gesprochen, wie das perfekte Gravel-Bike für Island aussieht.
00:41:44: Was mich tatsächlich über die Insel selber noch interessieren würde, wären so ein bisschen die Menschen?
00:41:50: Ich glaube, das Thema hat man doch gar nicht so Begegnungen, wie die Menschen drauf sind.
00:41:55: Es ist ja auch sehr, sehr dünn besiedelt!
00:42:00: Was sind da eure Erfahrungen gewesen?
00:42:02: Also Katharina kriegiere mich bitte wenn ich irgendwas Falsches sage oder wie ich das so, wie du vielleicht irgendwas anderes aufgenommen hast.
00:42:11: Also erstens sind unfassbar viele Touristen dort und vor allem im Süden gibt es eigentlich kaum Einheimische sondern nur Touristenebende oder sind dort unterwegs Und auf den Straßen jeweils ist man merkt schon den Unterschied wer gar keinen Bock auf die Radfahrer hat Weil die Autos überholen super knapp.
00:42:39: Die Hupen, die machen Stress... ...die heben auch halt einfach
00:42:45: mal... Ja genau!
00:42:50: Und da brech mich einfach gar
00:42:53: kein Problem.
00:42:55: Genau.
00:42:55: und sonst die Einheimischen, die freuen sich eigentlich auch sehr und es gibt auch viele Touristen, die halt nicht... also die das wirklich feiern und auch dann ins Gespräch kommen möchten wenn man irgendwo eingekehrt ist oder die Bikes bestaunen.
00:43:17: Das hatten wir ja
00:43:18: auch
00:43:18: öfters gehabt aber haben gerade auch Bikepacker getroffen aus verschiedenen Nationen und auch Frauen, die wirklich komplett alleine unterwegs waren Und das war dann schon, ja.
00:43:35: Dann konnte man sich kurz austauschen.
00:43:39: und was wir noch hatten dass in den einzelnen Restaurants oder Bergküttel auch viele waren die nicht aus Island stammen sondern schon europaweit und dort halt nur für Dysisen zum arbeiten sind
00:43:59: okay
00:44:01: oder die Bergküte betreiben für den, für die drei Monate Hochsommer.
00:44:07: Oder Hochsommern anführungszig entzeichen.
00:44:12: Ja aber wir haben tatsächlich auch welche kennengelernt, die nach Island dann ausgewandert sind und seit sieben acht neun Jahren dort arbeiten und wohnen.
00:44:25: genau und die meiste Begründung war eigentlich Sie wollten einfach nur Ruhe haben, wenig Menschen um sich herum.
00:44:35: Und dann kommt ihr?
00:44:40: Dann kommen die ganzen Touristen!
00:44:43: Ja, aber ich fand insgesamt auch von den Einheimischen die waren alle super hilfsbereit.
00:44:48: Also wir hatten ja auch öfter mal irgendwie kleine Probleme und dann ist man halt rumgelaufen und hat versucht uns für Hilfe zu bekommen und alle waren irgendwie super aufgeschlossen und netz haben irgendwie Tipps gegeben gesagt ja lauf mal dahin frag mal danach.
00:45:04: und ja das fand ich einfach sehr schön und herzlich.
00:45:10: und wie Mirja auch schon gesagt hat, eigentlich auf den Hütten haben nur Saisonarbeiter gearbeitet.
00:45:19: Und die waren aber alle super nett und man ist gut im Gespräch gekommen und konnte sich irgendwie austauschen.
00:45:26: Das war alles sehr entspannt!
00:45:33: Okay würdet ihr denn jetzt... also ich habe hier sehr viel Licht und auch ein bisschen Schatten hier und da gehört?
00:45:38: Würdet ihr generell sagen, das war cool oder würdet ihr empfehlen anderen Leuten die jetzt sagen ich hätte Bock darauf das auch zu machen?
00:45:51: Ja auf jeden Fall.
00:45:53: Also ich glaube ich weiß nicht miri für mich was auf jeden fall mit einer der schönsten Erfahrungen bis jetzt in meinem Leben.
00:46:00: Es hat zwar wirklich irgendwie einfach etwas ganz anderes und es ist mal mit eigenen Augen zu sehen war wirklich besonders und ich würde das Leben empfehlen, sich Island mal anzugucken wie auch immer.
00:46:18: Also ja man muss es nicht mit einem Bike machen wobei ich da halt immer noch finde dass irgendwie die schönste Art zu reisen und glaube ich nochmal anders als wenn du mit dem Auto durch das Land fährst.
00:46:30: also die Reisegeschwindigkeit lässt einfach zu Dinge besser aufzunehmen.
00:46:37: Auf jeden Fall Hättet ihr denn was Miri?
00:46:42: als Tipp noch irgendwie einen großen Fehler, den man von vornherein schon vermeiden könnte.
00:46:50: Außer krank werden auf der Anreise.
00:46:54: Sich wirklich im Plan machen, wo man hin möchte.
00:46:57: ich hätte mich einfach noch besser informieren hätte können dass wir noch ein bisschen mehr also die Westküste noch mehr mitnehmen weil da haben viele Menschen getroffen, die gemeint haben Die Westküste von Island ist noch mal auch so viel schöner und gibt es vielmehr so heiße Quellen, wo man sich entspannen kann.
00:47:26: Schaut einfach bei der Planung, bei der Routenplanung wirklich... Steckt da lieber zwei Tage mehr rein?
00:47:33: Das nehme ich vor allem mit!
00:47:37: Aber
00:47:37: wir hätten gar nicht mehr Zeit gehabt.
00:47:40: Am Ende, glaube ich, Miri war es ja genauso wie es jetzt war richtig.
00:47:45: Klar die Westförde werden wahrscheinlich auch noch mal richtig cool gewesen aber das hätten wir gar nicht in drei Wochen unterbringen können leider.
00:47:54: Nee, das hatten sie auch nochmal hin irgendwann.
00:48:00: Dann wäre das sehr geklärt!
00:48:02: Okay dann treffen wir uns hier wieder und ihr gibt ein Update.
00:48:07: bitte, dass wir's sehen Was ihr noch gesehen habt.
00:48:12: Ja, wunderbar!
00:48:13: Ihr habt eingangs gesagt, dass ihr jedes Jahr auf dem Bike trägt... noch mal?
00:48:20: Die Frage machen wir nochmal.
00:48:22: Ihr habt Eingangs gesagt das ihr jedes jahr eigentlich ein Bikepacking Trip zusammen machen wollt.
00:48:28: wisst ihr schon wo es in diesem Jahr hingeht?
00:48:31: Verratet ihr das
00:48:31: schon?!
00:48:33: Also wir wissen, dass sie auf jeden Fall einzusammen machen wollen.
00:48:36: Wahrscheinlich eher dann gegen September oder Ende des Jahres und Miri, wir hatten ja auch schon ein bisschen gebrainstormt.
00:48:44: Genau!
00:48:47: Es gibt schon so Paar Stiele.
00:48:52: Wir wissen auf jeden fall das wir in Deutschland starten wollen, dass wir nicht irgendwo hin erstmal fliegen wollen.
00:48:58: den Stress wollen wir uns erst mal nicht antun.
00:49:03: Ja, dann mal schauen.
00:49:04: Vielleicht in den Süden oder vielleicht in den Norden?
00:49:08: So genau!
00:49:10: Okay wir können auch die Community einbeziehen und ihr euch Tipps geben oder ich einladen.
00:49:15: Oh ja sehr gerne!
00:49:18: Was müssen wir unbedingt
00:49:19: sehen?!
00:49:20: Wir wollen
00:49:20: auf jeden Fall glaube ich schon wieder mit dem Crevel los oder Katarina?
00:49:27: Sehr gut wenn ihr das hört und irgendwie Tipps habt für Miri und Katharina wo würdet ihr starten in Deutschland?
00:49:33: Wo wird es losgehen?
00:49:34: Wahrscheinlich bei Miri unten in der Ecke, also er am Allgäu oder wir treffen uns irgendwo an einer Grenze.
00:49:43: Genau!
00:49:44: Also start im Allgau.
00:49:46: wo sollen die beiden hinfahren?
00:49:47: Was müssen sie unbedingt sehen?
00:49:49: Dann sagt uns gerne Bescheid auf unseren Kanälen zum Beispiel über Social Media, auf Instagram, Roadbike und Gravybike Mac.
00:49:57: könnt ihr uns gerne schreiben.
00:49:58: den Kanäl müsst ihr natürlich sowieso folgen und die Hefte kaufen.
00:50:02: Und apropos Hefte kaufen, wenn ihr jetzt Bock habt auf Island und auch noch mehr Infos über die Geschichte von Katharina und Miri.
00:50:11: Dann findet ihr die auch mit spannenden Fotos.
00:50:14: also sind wirklich sendationelle Fotos von der Reise, die sie mitgebracht haben in den neuen Ausgabe des Gravelbike Magazines Die erste Ausgabesexon zwanzig sechsundzwanzig jetzt am Kiosk oder bei uns online im Webshop.
00:50:30: holt euch die auf jeden Fall guckt euch hier an Und damit würde ich sagen, vielen Dank ihr zwei ist sei denn ihr habt noch irgendwas was wir unbedingt erzählen müssen über Island.
00:50:44: Also man könnte so viel nach erzählen aber ich glaube das hat es ganz gut zusammengefasst.
00:50:49: Wie sagt man auf isländisch auch wiedersehen?
00:50:54: Oh
00:50:54: mein
00:50:59: Gott!
00:50:59: Was haben
00:51:00: die immer gesagt?
00:51:01: Ich weiß
00:51:02: es nicht mehr.
00:51:03: Aber wir wussten es mal, dass das richtig unangenehm
00:51:07: ist.
00:51:08: Hinten raus noch einmal schön rot werden.
00:51:12: Zum Glück keine Videoaufnahme, nur Ton.
00:51:17: Dann sagen wir halt einfach nur tschüss und bis zum nächsten Mal.
00:51:20: Schön, dass ihr dabei war.
00:51:28: Danke!