Faszination Rennrad - der ROADBIKE-Podcast

Faszination Rennrad - der ROADBIKE-Podcast

Transkript

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00:00:09:

00:00:16: Hallihallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Faszination Rennrad, dem Podcast des Roadbike Magazins.

00:00:23: Und wenn ihr diese Folge am Tag des Erscheinens hört oder vielleicht auch ganz kurz danach dann befindet ihr euch gerade so wie wir in der besten Zeit des Jahres.

00:00:32: die Tour de France läuft gerade sie ist gerade gestartet dieses Jahr mit dem großen Finale im Alp duyes.

00:00:41: Darüber wollen wir heute so ein bisschen sprechen, halb-dues.

00:00:43: Da gibt es nämlich ganz viel Geschichte und die ist ganz stark verbunden.

00:00:47: zum einen mit dem Namen Marco Pantani haben sicherlich der eine oder andere schon mal gehört im Bezug auf Radsport aber auch mit der Rennradmarke Carrera Und da ist vielleicht der ein oder andere ja gar nicht so oft dem Schirm Carrera.

00:01:00: Rennräder Ist jetzt nicht die Marke an die man vielleicht als allererstes denkt wenn man an Rennräder denkt.

00:01:07: Aber wir wollen einfach dieses Diese doppelte Etappe nach Alp du Yes einmal zum Anlass nehmen, um über diese Dinge zu sprechen.

00:01:15: Das mache ich zum einen mit meinem Kollegen Tom Terwick.

00:01:17: Hallo Tom!

00:01:18: Ja hallo in der Runde

00:01:20: Und wir haben Axel Schmidt bei uns heute am Mikrofon.

00:01:24: Axel Du bist... Ich habe es mir aufgeschrieben exklusiver Distributeur für Deutschland und Österreich Für die Marke Carrera.

00:01:31: Herzlich Willkommen

00:01:32: Herzlich willkommen.

00:01:33: erstmal ganz lieben Dank für die Einladung.

00:01:36: das ist vollkommen richtig.

00:01:38: Wir vertreiben in Deutschland und in Österreich Karrierebikes.

00:01:42: Vielen Dank nochmal für die Einladung, ich freue mich sehr, dass ihr da ist.

00:01:46: Ja gerne, gerne!

00:01:49: Ich frag mal so zu Beginn vorab Tom, ich sehe schon bei dir im Hintergrund Alp-US.

00:01:55: bist du schon gefahren?

00:01:56: Hast du deine Zeit noch im Kopf?

00:02:00: Tatsächlich habe ich gar nicht im Kopf.

00:02:03: Jetzt wo du fragst, nee aber ich weiß das es ganz schön schweißtreibend war.

00:02:08: Vor allen Dingen nach dem... Ich damals quasi durchs Tal ganz gemächtlich geradelt bin und dann kommst du durch diesen Kreisverkehr.

00:02:19: Und dann genahre dir Gott!

00:02:22: Ja, das hast du schon gesagt ja...

00:02:24: Also ne, ist eine geile Nummer kann man nicht anders sagen.

00:02:29: Bei mir waren es tatsächlich, hab noch mal gecheckt auf Strava über zwei Stunden.

00:02:32: Wobei die Fahrzeit eine Stunde zwanzig war und ich musste mich einfach ein paar Mal hinsetzen.

00:02:36: Es ist schon ein paar Jahre her.

00:02:37: Das war mein erster großer Alpenanstieg.

00:02:39: Ich bin einfach viel zu schnell unten reingefahren... ...und bin dann in Kurve dreizehn bis erste Mal geplatzt.

00:02:44: Kann ich bis heute noch weiß ich's wie heute?

00:02:47: Was ist die Kurve von Garren Thomas?

00:02:49: Da stand nämlich ganz groß sein Name in der Kurve!

00:02:51: Und ich saß da wie ein gebrochener Mann auf der Steinmauer und habe gedacht Scheiße das ist noch ganz schön weit.

00:02:58: Axel, du hast schon gesagt mit dem Rad bist du es noch nicht gefahren.

00:03:01: Aber dreimal mit dem Auto?

00:03:02: Da haben wir ja schon gesagt das ist ja wie einmal mit dem Rat oder?

00:03:06: Gefühlt ungefähr genau.

00:03:08: also die Schweißperren bleiben trotzdem nicht aus.

00:03:12: Das ist ganz klar.

00:03:14: aber der Berg ist einfach Legende und bergter Holländer einfach alles der Radsportmonumenten überhaupt und ich glaube wahrscheinlich auch für die meisten Das, was man mit Bergfahren im Radsport gleich setzt.

00:03:34: Dass das Highlight viel mehr geht nicht an Stimmung, an Schweißblut und Tränen und an Geschichte.

00:03:44: Das ist einfach der Mythos abgehessen, glaube ich bis heute umgekommen.

00:03:49: Ja und dieser Anstieg strahlt ja auch so aus unserer Radsportsbubble raus.

00:03:53: also Menschen die jetzt vielleicht... die Tour de France kennen, wenn man sagt nennt man den berühmten Anstieg.

00:03:59: Dann fällt vielleicht so Morvo Tou und Alp du S., das sind meistens die zwei Namen, die man irgendwie... Das ist ja fast schon allgemein wissen.

00:04:06: irgendwie würde ich sagen.

00:04:08: Dabei ist ja Alp Du S eigentlich, wenn sich der Anstiege und auch diesen Ort da oben anschaut, es ist gar nicht schön.

00:04:14: Es ist wirklich nur so Wintersportretorte auf tausend achthundert Metern angepflanzt.

00:04:20: Der Anstiel selber jetzt mit Rund dreizehn Kilometern, da kommen wir auch noch drauf wenn wir dann auch über die Rekordzeiten sprechen.

00:04:26: Da gibt es nämlich ja verschiedene Angaben aus verschiedenen Distanzen und Zeiten Um die acht Prozent Und natürlich die einundzwanzig Hanadel Kurven Wo in jeder Kurve der Name eines früheren Siegers steht?

00:04:42: Und das taucht eben auch zweimal den Name Marco Pantani auf.

00:04:46: er hat wohnsart fünfundneunzig gewonnen und nineteen siebenundneunzig und Erhält den rekord für den schnellsten Aufstieg aller Zeiten.

00:04:55: Und jetzt Axel, musst du mir helfen?

00:04:58: Weil wenn man versucht es zu recherchieren welche Zeit jetzt eigentlich wirklich der Rekord ist und aus welchem Jahr vor allem dieser Rekorde stammt da gibt es ja durchaus unterschiedliche Angaben.

00:05:09: Ja weil es eben auf verschiedenen Strecken abschnitten gemessen wurde.

00:05:14: Kannst Du das uns nochmal und vielleicht auch unseren Hörerinnen und Hörern grob umreißen?

00:05:22: Der Rekord, den man sich merken muss.

00:05:25: Richtig!

00:05:25: Also es ist tatsächlich ein kleines bisschen für Dieren... ...für alle die sich da nicht so detailliert eingelesen haben.

00:05:32: Für mich selber war's auch immer ein bisschen Rätsel,... ...woher die unterschiedlichen Zeitangaben und Rekorderangaben kamen.

00:05:40: Schlussendlich jetzt ganz einfach so.

00:05:43: Die offizielle Zeit bis nineteenhundert sechsundneunzig wurde gemessen bei Kilometer, vierzehn Komma Fünf.

00:05:54: Das war sozusagen das Etappenziel oben in Alp-Güés.

00:05:59: Später wurde das nach vorne verlegt auf Kilometer vierzehnt.

00:06:05: Muss man aber wissen dass wenn der Anstieg zu Ende ist und man kommt rein nach Alp Güés wird es noch mal ein ganz Stück lang flach.

00:06:14: jetzt eine historische Vergleichbarkeit aller Rennfahrer mit unterschiedlichen sozusagen Ziel einläufen, machen zu können hat man einfach gesagt okay wir beginnen in Bordeaux und wir enden dort wo der Berg sozusagen zur Ende ist an der an wo keine Steigung mehr ist.

00:06:39: Und das sind eben diese mittlerweile auch sehr bekannten die hergenommen werden, um eben eine Vergleichbarkeit über alle Rennfahrer zu allen Zeiten herstellen zu können.

00:06:51: Und nimmt man diese Zeiten zugrunde ist es ganz einfach.

00:07:15: zuvor mal den Giro schon, den zweiten Platz absolviert hat.

00:07:19: In der Gesamtwertung hat er dann, um die Vierundneunzig also mit siebenunddreißig Komma Eins Fünf in heutigen Rang Drei hingelegt.

00:07:32: und dem Zweiten Rang, den er eben auch hält, hat der Neunzehnhundertsiebeneunzig dann schon im Team Malkatrone Uno mit Yankee mit Sechstundkreißig Wir reden hier von ungefähr zwanzig Sekunden zum sehr, sehr unterschiedlichen Bedingungen.

00:07:59: Zum Vergleich ein Jan Ulrich im Jahr siednerneunzig war ungefähr eine halbe bis dreiviertel Minute langsamer.

00:08:11: Ich wollte mich gerade sagen, siebenundneunzig klingelt natürlich Jan Uhrich im gelben Trikot Etappens zweiter damals geworden.

00:08:17: Wenn ich es richtig weiß Dann gab's ja noch.

00:08:21: also Pantani hält quasi die drei schnellsten Zeiten.

00:08:25: Also wenn man sich die ewige Besten anguckt Platz eins, Platz zwei, Platz drei.

00:08:29: Ninzehnundneinzig hat er zwar nicht die Etappe gewonnen Hat aber den schnellsten Aufstieg hingelegt.

00:08:35: dann gibt's da noch dieses legendäre Bergzeitfahren aus Zweitausendvier was ja nur Ich glaube, man ist in Bourgeoisor unten gestartet und dann einmal Vollgas hoch.

00:08:46: Also ich weiß noch damals... ...ich hatte Schulferien, ich saß mit offenen Mund vor dem Fernseher also da waren... ...also ich glaub' offizielle Angabe ist eine Million Zuschauer an der Straße.

00:08:56: Wer das jetzt von euch da draußen nicht gesehen hat damals gibt's auf YouTube.

00:09:01: alles kann man sich im Real Life komplett nochmal angucken.

00:09:05: Es ist wirklich Wahnsinn dass die Fahrer überhaupt noch die Straße erkannt haben.

00:09:09: Ich glaube, John Ulrich hat dann auch im Sieger oder nicht im Siegeinterview zweiter geworden.

00:09:13: Er hatte hinter dem Interview gesagt wir klingeln jetzt noch die Ohren.

00:09:18: Gewonnen hat damals Lance Armstrong und der war eine Sekunde langsamer als Pantanis.

00:09:22: Rekord.

00:09:25: Jetzt muss man natürlich fairerweise dazu sagen bei Pantani war halt vorher ne ganze Etappe die gefahren werden musste.

00:09:29: Bei Armstrong den hat sich quasi warm gefahren und ist da einmal Vollgas hoch geschmettert.

00:09:36: Also ihr seht schon, wir reden hier von rund sieben und dreißig Minuten Fahrzeit für ein Rekord.

00:09:39: Ich habe vorhin schon gesagt bei mir eine Stunde zwanzig so viel zu meinen können.

00:09:46: Was aber auch eine ganz respektabende Zeit ist.

00:09:49: Ich hab mich

00:09:51: für dieses Jahr vorgenommen ich werde dieses Jahr im September nochmal in Alp-Dus sein Und da würde ich es gerne mal angreifen ob ich es unter einer Stunde fahren kann Aber das ist schon... Da brauche ich schon einen sehr guten Tag für dich behaupten

00:10:04: Oh

00:10:04: ja!

00:10:07: Das sind Schmerzen vorprogrammiert.

00:10:09: Auf jeden Fall!

00:10:13: Achsel, wir haben es ja schon gesagt die Marke Carrera spielt da ja eine ganz große Rolle.

00:10:18: In den Jahr fourhundneinzig und fünfhundnünzig ist Marco Pantani auf Carrera gefahren.

00:10:24: Eine Marke aus Italien und bis heute eben dann auch sozusagen der Rekordhalter in Alpe d'Huez.

00:10:33: Kannst du... Magrop?

00:10:36: Umreißen die Marke Carrera, was war das zur damaligen Zeit?

00:10:40: Wir kommen auch noch darauf, wo die Marcke heute steht.

00:10:42: Aber was war zur dameligen Zeit die Markel Carrera im Profirad-Sport?

00:10:46: War es das Non plus Ultra... wir wollen gleich ein bisschen über Marco Pantanis Rad und seine Ausrüstung sprechen.

00:10:53: aber was war Carrera damals in Profiradsport?

00:10:57: Carrera war zwei Dinge.

00:10:59: Carrera wird zum einen natürlich der Titelsponsor Und damals eine der größten Jeans Hersteller der Welt, die Firma Carrera Jeans.

00:11:09: Die auch den Namen für das Team gegeben hat.

00:11:15: Die Firma und der Gründer, Herr Takela, hat sich mit Davidiboy Farber zusammengetan, um eben dieses Rateport-Team zu gründen.

00:11:26: Und ein paar ... zwei-, drei Jahre nachdem das Team sehr erfolgreich war, hat man gesagt wir wollen unsere eigenen Räder bauen.

00:11:37: Der Hintergrund ist es war damals die Umbruchszeit von Stahl auf neue Werkstoffe.

00:11:44: Aluminium kamen erste Karbon Themen kamen auch Titanbarn Thema und Carrera hat gesagt Wir brauchen für die besten Fahrer der Welt brauchen wir den Besten Rahmen und die besten Räder.

00:12:01: Und so entstand Carrera, sozusagen mehr oder weniger als Gatsportwerkstatt für das Profi-Team.

00:12:11: Also

00:12:12: keine hundert Jahre alte Traditionen wie man sie jetzt vielleicht von Pirelli sagen

00:12:19: kann?

00:12:20: Ja, jetzt tun da zwanzig Jahre gefeiert.

00:12:23: Ganz tolle Räda ganz tolle Geschichte auch.

00:12:28: Janki glaube ich so dass der älteste noch existierende Radherstelle überhaupt, im Jahr eighteenhundert, sechstenundachtzig gegründet, meine ich.

00:12:41: Das ist alles eine andere Welt.

00:12:44: Nein wir sind sozusagen ein Kind des modernen Radspots auch wenn es jetzt schon wieder vierzig Jahre her ist.

00:12:55: Also in Anbetracht der anderen Marken die du gerade genannt hast, ist das modern ja?

00:13:00: Genau, also

00:13:01: wenn ich da kurz eingerechnet habe um das einmal so zu rekapitulieren.

00:13:07: Ist es richtig dass dann Karreya quasi ein bisschen auch Vorreiter war mit dem Experimentieren von den Rahmenmaterialien?

00:13:17: Ja absolut!

00:13:18: Also wir waren die ersten im Profi-Bereich Aluminiumrahmen die damals schon in den Anfängen waren kombiniert haben mit Karbonhinterbauten.

00:13:30: Wenn man einfach gemerkt hat, Aluminium als Material ist wahnsinnig steif und hat ultra gute Gewichtswerte zu bieten aber es eben auch sehr unnachgiebig was für die Fahrer auf Dauer von der Etappe hundert-achtzig zweihundert Kilometer eben auch extrem ermüdend war.

00:13:50: Deshalb hat man schon frühzeitig mit Karboten hinterbaut experimentiert.

00:13:55: Wir waren einer der ersten die Titan-Ramen im Profi-Bereich eingesetzt haben.

00:14:03: Titanen gab es früher schon, die waren allerdings meistens wenn man das noch kennt von früher.

00:14:10: der eine oder andere hatte er vielleicht sogar einen Titanrahmen.

00:14:14: Das war meistens relativ weiches Material also für den Sprint oder so gänzlich ungeeignet und auch für den Begetritt von dem Markopantan gänselig ungeegnet.

00:14:26: Karreira waren die Ersten, die das im Prinzip im Rennsport professionell eingesetzt haben.

00:14:32: Das war auch kein Serienmaterial, das war nichts was man kaufen konnte.

00:14:40: Und dann schließt sich mir... Guck mir so ein bisschen die Frage auf.

00:14:47: Pantani war ja auch so ein Bisschen was Material angeht, Detail verliebt.

00:14:58: Das ist ein Mythos und eine glatte Untertreibung.

00:15:02: Es gibt wahrscheinlich in der Geschichte des Radspots außer Eddie Merks und Lance Armstrong niemand, der quasi mit seinem Fahrrad übernachtet hat und wirklich an jedem Millimeter, an jeder Stellschraube gearbeitet hat.

00:15:22: Ein akribischer Arbeiter, da ging es teilweise um Millimeter.

00:15:29: Wo ein Rad optimiert wurde von der einen Etappe auf die nächste Etape.

00:15:34: Es gibt diese legendären Geschichten von damals.

00:15:38: wie gab's auch bei Zubian Kieszeiten.

00:15:41: das hat denen auch ganz schöne... Schweißperlen, auch die Stirn getrieben.

00:15:46: Aber eben bei Carrera auch da wurde quasi noch der nasse Lack sozusagen das Fahrrad mit dem nassen Lack in den Karton gepackt um eben für die nächste Etappe das weiter optimierte Rad für Marco Pantani liefern zu können.

00:16:04: Da haben die Nachtschichten eingelegt weil Marco einen schlechten Tag hatte und am nächsten Tag seine Sitzpositionen um ein paar Millimeter verändert haben wollte.

00:16:14: Und das hat dem Davide Boivava, dem Teamchef und heutigen Eigentümer auch noch von Carrera natürlich ganz schön schlaflose Nächte gekostet.

00:16:26: Das stimmt ja.

00:16:28: Ja, das können wir vorstellen.

00:16:29: Welches?

00:16:30: Dann habe ich eine Anschlussfrage noch.

00:16:34: Welches Rahmenmaterial hat Pantani denn dann tatsächlich am Ende bevorzugt?

00:16:39: Wenn Karriere schon so rumexperimentiert hat, finde ich super interessant.

00:16:47: Ja!

00:16:49: Es kam drauf an in den meisten normalen Rennen fuhr er auf einem Stahlrahmen aus Kolumbus EL Max.

00:17:03: ein extra für Pantani angefertigter Rohrsatz, auch der war so im Handel nicht zu erwerben.

00:17:11: Die Serienräder die die anderen Office aus dem Team fuhren waren auch aus EL Max aber eben nicht aus speziell für Panktani konifizierten also in Durchmesser veränderten Rohrsätzen.

00:17:27: und dann für Bergetappen beispielsweise jetzt gerade reden wir von Alp-Güés, Femurneunzig wurde dann eben ein Zitarnrahmen für ihn angefertigt mit einem ganz speziellen Rohrsatz der so auch vorher noch nie eingesetzt wurde.

00:17:45: Was wurde da konkret bei ihm mit den Rohrsätzen anders gemacht?

00:17:50: Also war das dann wie leichter oder steifer?

00:17:53: Genau.

00:17:53: Also man muss dazu natürlich auch sagen, Pantani war mit fifty bis siebenundfünfzig Kilo je nach Renntag und Rennform eine der leichtesten Fahrer im Feld.

00:18:07: da konnte man natürlich auch extrem leichte Rohrsätze verbauen.

00:18:11: das wäre ein Rohrsatz mit dem würden wir heute wahrscheinlich keine fünfhundert Kilometer fahren.

00:18:20: Natürlich steif aber wirklich aufs Extrem gebaut, auf genau die Eigenschaften, die Marco Pantani haben wollte.

00:18:32: Dazu muss man auch wissen dass das macht Carrera auch wieder so ein bisschen speziell weil es gab zwar Katalogräder aber das was eben im Rennen gefahren wurde die normalen Profis bekam das was auch Carrera im Katalog hatte.

00:18:52: Marco Pantani hatte immer sein eigenes Material.

00:18:57: Das lag daran, Pantanni hat ein ganz ganz eigentümliche Geometrie extrem steile Winkel, extrem langes Oberrohr.

00:19:08: Einer von uns würde auf so einem Fahrrad wieder bergauf noch bergab fahren können glaube ich.

00:19:14: das sind so extreme Winkel und Geometrien, auch wenn man sich heute diese Bilder anschaut wie Marco auf dem Arzt sitzt.

00:19:22: Das ist einfach sehr, sehr einmalig.

00:19:24: Und eben auch die Haltung.

00:19:26: wir da in Alpe Dues, der vierneinzig unten schon irgendwo oder so antritt Lenker unten greifend aus dem Sattel raus und dann Vollgas.

00:19:39: das geht eigentlich nur, wenn man auch den Rahmen dafür so konstruiert etwas längeres Oberrohr, dass die Knie eben nicht an den Lenker schlagen und so weiter.

00:19:50: Das sind alles so speziale Geschichten natürlich für den Normalfahrer.

00:19:56: Wenn man das in Katalog aufgenommen hätte... Tom du als Tester hättest

00:20:01: gesagt, Thomas,

00:20:02: haben wir hier schon einen Müherengen gestellt?

00:20:06: Dann tu ich auch's möglich!

00:20:09: Das mag zwar leicht sein aber funktionieren tut es nicht.

00:20:13: Fertig Scheiße!

00:20:15: Für Malto hat es funktioniert.

00:20:17: Das war ja auch so sein Signature-Move eigentlich, dieses stundenlange Klettern im Unterlenker in Wiegetritt.

00:20:24: also ich ändere mich noch an Alberto Contador dann so zehn, zwanzig Jahre später der ist viel im Oberlenker im Wiegetritt gefahren.

00:20:32: aber Pantani das war ja wirklich einzigartig dem hetzt er eigentlich unten halb du jetzt den Sattel abschrauben könnt um doch ein bisschen Gewicht zu sparen weil gebraucht hat er den eigentlich ähnlich.

00:20:40: höchstens für Siegerfoto

00:20:42: gebrauchte er denn tatsächlich nicht?

00:20:44: Und was auch noch total spannend war bei diesen Rekordfahrten, wir reden ja heute alle über kurze Kurbeln sozusagen als Leistungsboost, offener Hüftwinkel etc.

00:21:02: Pantani für hundred-achtzig Millimeter wenn es den Berg hoch ging Ich

00:21:07: überlege gerade weißt du aus dem Kopf wie groß er war?

00:21:15: Da kommt die Werbekarawane!

00:21:18: Die Tour de France läuft gerade und unser Showpartner Joint hat da die passende Challenge für euch.

00:21:24: Stellt euch eine Tour de France für alle vor, ihr fahrt ganz normal eure eigenen Runden trainiert draußen oder drin auf der Rolle und dabei sammelt ihr Kilometer für die Tour de Join.

00:21:36: In der Join App könnt ihr euch registrieren euren Fahrtentracken oder per Garmine, Wahoo & Co synchronisieren Und ihr seht auch direkt wie Ihr in dieser Challenge vorankommt.

00:21:47: Es gibt drei Etappen, in drei Zeiträumen es gibt Rankings und es gibt natürlich auch Ziele die Ihr als Team oder auch Solo knacken könnt.

00:21:57: Das Ganze ohne eine feste Strecke fahren zu müssen, ohne Stress dafür aber mit der richtigen Motivation.

00:22:05: Wenn Ihr auch bei der Tour de Join mitfahren wollt dann ladet Euch die Join App runter meldet Euch zur Tour De Join an und fahrt drauf los.

00:22:14: Den Link und alle Details dazu findet ihr in den Show-Notes.

00:22:20: Das war die Werbekarawane!

00:22:23: Ja, seine normale Kurbelänge war hundertsevielfünf für normale Etappen... ...und für Bergetappen hundert achtzig.

00:22:33: Macht natürlich physiologisch in dem Kontext auch Sinn,... ...weil Pantani eben trotzdem extrem hohe Trittfrequenzen fahren konnte.

00:22:47: und eben diese hundred-achtzig mm im etwas mehr Drehmoment gegeben haben.

00:22:54: Wir reden hier von Übersetzungen, von neununddreißig vorn und dreiundzwanzig beziehungsweise bei iDOS vierundzwantig hinten.

00:23:05: Wahnsinn!

00:23:07: Also da hätte ich nach Kurve zwei hätte ich geschoben, sag' ich wie's ist?

00:23:14: Wir alle, wir alle.

00:23:15: Deshalb ist das mit diesem Vergleich... Mit diesen Vergleichen, mit diesem Zeitvergleich und Leistungsvergleichter sind es schwierig.

00:23:22: Dann nehmen wir vielleicht das später noch mal ein bisschen auf einen.

00:23:25: was hat sich verändert im Vergleich von fourneinzig, fünfnundneinzig zu heute?

00:23:32: Was hat sich an Material verändert?

00:23:34: Was haben sich an Ernährungstrategien verändert

00:23:36: etc.?

00:23:37: Aber da sind so eben wie kurios war, wo heute jeder den Kopf schrie und würde sagen, wie hat das funktioniert?

00:23:46: Es hat funktioniert Und es hat offensichtlich erstaunlich gut funktioniert.

00:23:52: Wir kommen ja auch noch nachher auf das Thema.

00:23:53: so ein bisschen Ernährung von Marco Pantani, da hast du vorab schon ein paar Insights gegeben.

00:23:58: Ich erinnere mich an eine Aussage von Eric Zabel zu der damaligen Zeit, die hat halt auch gesagt ... wir haben nicht wirklich trainiert und sind einfach Rad gefahren, viel und lange.

00:24:09: Er meinte Sprinttraining hat er nie gemacht und er hat deswegen so viele Rennen gewonnen weil's alle gemacht haben.

00:24:14: also alle haben eigentlich aus der heutigen Betrachtung.

00:24:17: Das ist halt falsch gemacht und er war quasi der, der am besten mit dem Falsch machen ja umgehen konnte.

00:24:23: jetzt mal so zwischen den Zeilen raus gelesen was ich spannend noch finde war damals das Aerodynamik Thema bei Rädern, bei Rahmenformen schon ein Thema.

00:24:35: war das auch für Marco Pantani ein Thema oder gar nicht so sehr weil er es ja eigentlich den ganzen Tag mehr oder weniger im Feld gefahren musste erst am Schluss anstieg wenn's berghoch ging.

00:24:45: Also da war ja Gewicht wahrscheinlich eher ein Thema.

00:24:48: Ja, man muss sagen sowohl als auch... also schon früher war das Thema Aerodynamik sehr relevant.

00:24:57: Wir erinnern uns zurück als Campagnolo und Shimano zum Übergang von den Scheithäbeln am Unterrohr zu den Scheithebeln an der Bremse übergegangen sind zu den Schaltbremseinheiten.

00:25:16: Das war ein Aerodynamik-Thema auch natürlich neben der Sicherheit, weil die Haltung eben nicht verändert wurde, um schalten zu müssen musste man nicht mehr an das Unterlenke greifen.

00:25:29: Dann die ganzen Formen der Komponenten wurden aerodynamisch optimiert.

00:25:35: bei Campagnolo damals mit der C-Rekordgruppe Die legendären Delta-Bremsen waren ein Produkt aus der Aerodynamik-Abteilung, genauso wie bei Shimano die AX Gruppe.

00:25:49: Die auch aerodynamisch optimiert waren.

00:25:51: wir hatten größere Flächen.

00:25:53: die Räder wurden tatsächlich damals erst mal deutlich schwerer.

00:25:57: fuhr man in den siebziger und achtziger Jahren Rädern um die sieben Kilowogen also schon extrem leicht fuhr dann in den neunzigen Räders die teilweise bis zu zehn Kilowagen aber eben aerodynamisch besser.

00:26:15: Ich finde das Wahnsinn, weil wenn man sich diese Räder so anguckt oder auch mal die Chance hat einen Rad original zu sehen... ich war vor ein paar Wochen bei einem Lounge in Flandern und da waren wir auch in so einem Radsport Museum wo wirklich auch Rädern aus den Siebzigern, Achtzigerneinzigernen ausgestellt waren.

00:26:32: Also ohne dass da jetzt ein Karriererad stand, aber wenn man die typischen Räders damals anguckt heißt es um ja, das war damals aerodynamisch optimiert und man guckt mit der heutigen Brille da drauf.

00:26:43: Da denkt man so, hot the fuck!

00:26:46: Also wussten die überhaupt was Aerodynamik ist oder haben die das einfach nur darauf geschrieben?

00:26:52: Aber es ist halt krass und ich finde, dass macht auch so die Faszination von so alten Rädern irgendwie auch aus.

00:27:00: also... Ich gucke da so drauf, denke mir so, das würde ich heute nicht fahren wollen Und find's aber faszinierend, du hast ja eben schon auch gesagt mit welchen Übersetzungen und mit welchem Kobelling damals gefahren wurde.

00:27:12: Dass man sich so denkt um Gottes Willen also die waren ja nicht aus heutiger Sicht nicht so gut die Fahrer wegen ihres Materials sondern teilweise trotz ihres Materiales.

00:27:23: Ich glaube das kann man genauso sagen wenn man überlegt Damals bedeutete Aerodynamik unter anderem auch Phantanen vor neunzehn Millimeter.

00:27:36: Das war natürlich auf der einen Seite ein Gewichtsthema, je leichter der Reifen war die Reifen wogen damals um die zweihundert Gramm und wurden geklebt auch die Felge direkt drauf gekleppt was natürlich bei einem Defekt ein Riesendrama war.

00:27:54: aber so war damals eben der Stand der Technik.

00:27:58: Schlauchreifen waren damals eben bei den Profis das Material der Stunde und eben das Ganze in neunzehn Millimetern.

00:28:07: Man möchte sich heute nicht mehr vorstellen, wie es sich anfühlt mit einem Druck von zwischen neun-und zehn Bar die man da im Reifen hatte... ...mit neunzen Millimettern über einen rauen Asphalt

00:28:20: fahren solltest

00:28:22: du?

00:28:22: So eine französische Passabfahrt!

00:28:27: um das mal einzuordnen, so ein heutiger ich sag jetzt mal dreißig Millimeter Tubeless Reifen was ja bei den Profis meistens so jetzt irgendwie zum Einsatz kommt.

00:28:33: da reden wir ja sowohl von zweihundert achtzig vielleicht auch dreihundert Gramm je nach Modell und Hersteller und wie viel Milch man da auch rein macht.

00:28:42: also das sind dann schonmal mit vorderen Hinterreifen ja hundertfünfzig bis zweihundert Gramm mehr Gewicht allein durch die Reifen aber eben natürlich wie wir heute wissen geringere Rollwiderstand bessere Haftung besserer Komfort Mehr Grip.

00:28:57: Ich

00:28:58: glaube das Komfortthema ist mit Sicherheit eines der Zentralen, deshalb ja auch damals diese Experimente schon im Hinterbau bei Carrera.

00:29:10: Das ist übrigens auch so ein Thema was für uns nach wie vor Tom du kennst aus den Tests.

00:29:17: Ein Riesenthema ist eine Rennmaschine, damals wie heute Nur dann wirklich gut, wenn sie dem Fahrer einigermaßen ermüdungsfrei jetzt fahren über mehr als zweihundert Kilometer ermöglicht.

00:29:34: Das ist unsere Philosophie nach wie vor bis heute selbst.

00:29:38: unsere Topmodelle im Aerobereich sind eben auch nicht nur auf Aerodynamik getrimmt sondern eben auch auf den komfortablen Hinterbau so dass man eben auch die Beine schrisch hält

00:29:53: konnte ich tatsächlich feststellen und ich war da tatsächlich sehr überrascht von im Test, dass dieser Aerobolide den wir letztens in Tests hatten das Erackel Pro so komfortabel am Heck ist.

00:30:08: Es ist falsch schnell es ist komplett auf Geschwindigkeit ausgelegt.

00:30:13: aber

00:30:14: ja also

00:30:16: wir haben sie auch schon mal im Gespräch gehabt.

00:30:21: Gut wie dieser Ansatz ist, den ihr da fahrt.

00:30:24: Das halt genau diese Mühlungserscheinungen die auftreten können bei euch so eine wichtige Rolle spielen und dementsprechend dem Fahrer und den Entergebnissen am Ende zugutekommt.

00:30:41: Also das ist tatsächlich auch unsere Philosophie.

00:30:44: wir bauen keine Räder für den Windkanal Wir bauen die Räda für den Rennfahrer und Leute, die ambitioniert Art-Sport betreiben wollen.

00:30:54: Es nützt uns nichts das letzte sozusagen den letzten Wattwert aus einem Fahrrad austitzeln zu wollen wenn das ganze Ding Bocksteif ist und eben extrem windanfällig was wir heute mit dabei Teilweise bei den Rädern sehen.

00:31:14: Für einen Profi mag das händelbar sein und auch kein Problem mit der Windanfälligkeit, beispielsweise auch seit dem Windanfall so weiter.

00:31:23: Wenn solche Räder dann aber sozusagen in der privaten Hobbygruppe gefahren werden ist das schon nicht ganz unproblematisch.

00:31:35: Genau!

00:31:36: Aber zurück zum...

00:31:38: Zum Marco.

00:31:38: Unser Thema und Marco, genau das soll ja eigentlich Marco und Eifel ist unser Thema weltweit.

00:31:45: Das ist so

00:31:48: facettenreich.

00:31:49: wir könnten glaube ich stundenlang einfach nur über diesen einen Berg reden und über Pantani und sein Material.

00:31:58: Ich habe noch eine Frage zu seinem Material von damals.

00:32:00: wie schwer war denn dein Sein Rad damals in Summe?

00:32:03: Also damals gab es ja noch nicht diese Wie sagt man diese Grenze von der UCI?

00:32:11: Weil das einfach noch kein Thema war.

00:32:13: Die Räder waren ja noch deutlich schwerer auch damals, ne

00:32:16: Genau also unseren Recherchen nachwug Das Rad so wie es Also wie's ninety vier gefahren wurde Zirke acht Komma Vier Kilo Und das fünfundneunziger Titanen Rad lag dann bei Acht Komma Eines Für damalige Zeit schon.

00:32:36: eine richtige Hausnummer war

00:32:37: schon wenig.

00:32:38: Ja War

00:32:39: einer von euch schon mal im Pantani Museum in Cisennatico, in Italien?

00:32:44: Nee, dachte ich noch nicht.

00:32:46: Also das ist so ein alter Bahnhof quasi der so ein bisschen umgebaut ist es recht klein und da stehen etliche Pokale von Pantani, da hat's glaube ich die Mutter sämtliche Zeitungsartikel ausgeschnitten und noch in so typische Akkenordner gepackt.

00:33:05: Die sich der Besucher ansehen kann.

00:33:06: also du kannst wirklich dadurch blättern.

00:33:08: Also es sind Akken Ordner das Wiener Behörde Aber unter anderem stehen da halt auch alte Räder von ihm Und dass ist dann echt ein Highlight also wirklich auch aus seinem Jugendbereich womit er dann in der Jugend seine ersten Erfolge eingeheimst hat.

00:33:29: Und wenn ich jetzt daran denke, wenn wir hier so über Material sprechen, das sind für mich Räder komplett aus einer anderen Zeit.

00:33:39: Also es ist ja gar nicht, wenn man ehrlich ist, ist er gar nicht soweit her.

00:33:44: aber dieser Vortritt mittlerweile was wir heutzutage an Rädern sehen und was es damals gab an Konstruktionen Gefühlt, würde ich sagen.

00:33:55: Die sind zwei Hundert Jahre alt die Räder so und das finde ich halt total faszinierend.

00:34:01: Heute hast du vieles einfach auf ja aerodynamik komplett ausgelegt.

00:34:05: jedes Detail ist Ja ähnlich wie beim anderen Hersteller Und früher waren gefühlt immer noch mehr kleine Details Verschiedene Muffen whatever verbaut.

00:34:21: Wo wir eben so sagten von wegen, was macht alte Räder aus?

00:34:27: Man steht da mit leuchtenden Augen vor.

00:34:29: Da ist mehr Glitzer vom Stahl noch, da ist alles poliert irgendwie... Also es hat schon seinen Reiz.

00:34:35: also das muss ich zugeben und ich kann nur den Tipp geben wer Pantani Fan ist dieses Museum in Chesennatiko ist ja in der Stunde durch.

00:34:45: aber wer diesen Mythos wirklich einmal erleben möchte dem sei dass man ins Herz gelegt wenn er näher ist Da mal reinzuschauen.

00:34:53: Weil das gerade von dieser ... Sorry, ich wollte nur ganz kurz ... Also gerade von der Faszination hat es sehr.

00:34:57: gleichzeitig hat sich das Fahrrad in seiner Funktion ja eigentlich nicht groß verändert so ne?

00:35:02: Ich meine die Laufräder sind immer noch achtundzwanzig Zoll.

00:35:06: Es gibt irgendwie eine Zweifachkurbel in der Regel.

00:35:09: Es gibt hinten eine Kassette.

00:35:10: Gut da sind über die Jahre ein paar Ritzel hinzugekommen Es gibt einen Lenker, es gibt Bremsen also ist er eher so.

00:35:16: in den Feinheiten liegt ja eher die Weiterentwicklung als jetzt wirklich Grundlegenden Funktionsweise, dass jetzt auf einmal wir rückwärts auf dem Fahrrad sitzen oder weiß ich nicht was man dann noch für Quatsch hätte treiben können.

00:35:28: Also es ist ja schon irgendwie auch wenn man noch weiter in die Geschichte zurückgeht Eddie Merks oder Fausto Coppi so das Prinzip des Fahrrads war immer das gleiche nur die Technologie dahinter hat sich halt einfach krass verändert.

00:35:42: Das liegt natürlich auch daran dass einfach die UCI die Diamantform So bezeichnet man ja die klassische Rahmenform aus vorderen und hinteren Rahmentreich, sozusagen als Status Pro festgeschrieben hat.

00:35:57: Deshalb sehen die Räder auch noch heute so aus wie sie aussehen im Rennbetrieb mit Sicherheit.

00:36:06: Blick in Triathlon zeigt, wie es auch anders ging, würde man die Rräder noch stärker auf einzelne Disziplinen fokussieren?

00:36:16: eben abändern.

00:36:19: Am Ende zeigt sich aber doch immer wieder die Diamantform ist, wenn wir alle Disziplinen im Radsport sozusagen abdecken wollen und das sollen ja Räder, die du und ich fahren auch darstellen können, es ist einfach so dass die Diamanten Form eine perfekte Form ist.

00:36:39: Also wie das Rad rund ist der Fahrradrahmen eine Diamant-Form Und insofern hat sich da tatsächlich rein optisch nicht viel verändert.

00:36:51: Es wurde alles ein bisschen größer, ein bisschen voluminöser.

00:36:54: Sie ist so ein bisschen wie bei unseren Autos auch.

00:36:58: Das ist einfach sozusagen dem Fortschritt und dem Komfort usw.

00:37:03: Alles geschuldet natürlich der Festigkeit.

00:37:06: wenn man jetzt mal einen Rat von Schäsen aus den Siebziger- und Achtzigerjahren, italienische Rennsporträder.

00:37:18: Wenn man auch sowas mal so eine Eruika, das ist eine Herrenrunde sozusagen in der Tuscana wo man sich da über zweihundert Kilometer Schotter quält.

00:37:31: Heute kennt man das als die Stradedianke wird es ja auch noch als Profi-Rennen heute gefahren.

00:37:38: Herbst die Veranstaltung für die alten Männer auf einem Stahl.

00:37:43: Da habe ich immer riesen Respekt vor, weil das ist ja mit modernem Material schon echt eine Herausforderung.

00:37:49: die Strecke.

00:37:50: aber du sagst gerade unsere Baumwolltrikos dann so diese alten Lederriemen auf den Kopf geschnallt und da natürlich schwarze Schuhe weiße Socken müssen glaube ich sein

00:37:59: Unbedingt und es müssen Rahmenschalthebel sein.

00:38:02: Und in der Regel ist es auch so, dass die Übersetzung von zwei fünfzig zweieinvierzig ist und hinten fahren wir dann dreizehn dreizehntreiundzwanzig manche dem Alter geschuldet.

00:38:23: Aber das ist schon ganz erstaunlich und die Entwicklung ist rasant Wenn man mit so einem Rad, ich weiß nicht ob ihr das noch kennt von früher.

00:38:34: Als

00:38:34: ich Radsport in meinen Jugendbetrieben habe, hieß es immer beim Bergabfahren musst du das Knie ans Oberrohr legen.

00:38:45: Weil der Rahmen aufschwingt und flattert Und das geht dann soweit.

00:38:50: wenn man das nicht entweder einbremst oder eben durch den Durch das Kni am Oberroh stoppt ... schwingt sich der Rahmen so auf, dass er einen abwirft.

00:39:02: Also bei Geschwindigkeiten ab sechzig kmh mit einem etwas raunen Asphalt... Das war schon auch brandgefährlich wenn man damit nicht inwählen

00:39:11: konnte.

00:39:15: Da kommt die Werbekarawane!

00:39:18: Für euch als Podcasteurer haben wir ein besonderes Angebot am Start und zwar könnt ihr zwei Ausgaben unseres Roadbike-Magazins kostenlos lesen.

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00:39:52: Viel Spaß beim Lesen!

00:39:53: Viel Spaß mit der weiteren Folge.

00:39:58: Das war die Werbekarawane.

00:40:00: Du hast schon, wir hatten gerade nochmal die UCI angesprochen was mir noch so als Frage aufkam wenn Marco Pantani so ein spezielle Rohrmodelle für seine Räder verwendet wurden wäre das.

00:40:15: ich weiß nicht ob es die Regel damals schon gab aber heute heißt es ja von der UCI alles was bei den Profis zum Einsatz kommt muss innerhalb des nächsten Jahres auch auf dem freien Markt dass eben du und ich das kaufen können verfügbar sein.

00:40:30: Gab's A diese Regel damals auch schon?

00:40:33: Und oder wäre B das heute gar nicht mehr möglich jetzt einem Fahrer, ich sage mal in Pogacar da so eine spezielle Rahmenform unter den Hintern zu setzen weil die Uzi dann sagt nee es ist ja nicht mehr von der Stange.

00:40:47: Gute Frage und ich habe tatsächlich keine Antwort darauf.

00:40:54: Aber ich vermute dass es so ist wie du sagst dass es eben damals diese Regelung noch nicht gab.

00:41:00: Denn damals wurde einfach sehr, sehr viel Prototypenmaterial hergestellt und Einzelanplattungen gemacht – da war Pantani bei Leibe nicht allein!

00:41:11: Alle großen Fahrer hatten im Prinzip für sich maßgefertigte Rahmen.

00:41:17: Oder Grammy O'Bree ist ja auch seinen Stundenweltrekord damals aus einer umgebauten Waschmaschine quasi gefahren, also dabei auch nichts von der Stacke.

00:41:27: Genau und heutzutage ist es eben so dass jeder Rahmen den deshalb sind alle unsere Rahmen die wir verkaufen UCI zertifiziert müssen also von der UCI abgenommen werden.

00:41:40: Da geht es um Gewichte, da gehts um Abmessungen, da gibt's um Mindestwerte und Maximalwerte die eben so ein UCI-sanktionierter Rahmen haben muss, um in einem Rennen eingesetzt

00:41:53: wird.".

00:41:56: Jetzt kann man ja nicht über Marco Pantani und seine Leistung entsprechen ohne mich auch über das Thema Doping sprechen zu müssen.

00:42:08: Er wurde ja also einmal mindestens in seiner Karriere positiv überführt, ich meine sogar noch ein zweites Mal.

00:42:18: Also es war ja damals einfach weit verbreitet und natürlich auch zu den Zeiten wo er seine Rekorde gefahren ist.

00:42:24: Und das ruft ihr heute dann immer wieder so die Kritiker hervor.

00:42:28: Ich erinnere mich, dass Tadeh Pogacar am Plateau dabei in dem Pyrenäen den Rekord von Marco Pantani um drei Minuten unterboten und da hieß es ja gleich, also das muss ja jetzt ein Beleg dafür sein dass der Pogaccia gedobt ist.

00:42:44: Weil wie kann er denn sonst die Zeit eines überführten Doppers schlagen?

00:42:51: Wo natürlich der, sag ich mal Radsport-Känner natürlich sagt, Moment wir vergleichen hier Ethel mit Birnen und das geht ja beim Material dann schon los.

00:43:01: Also du hast gerade gesagt Eins Kilo war dann das Titanenrad von Marco Pantani.

00:43:08: Ich habe jetzt das Rad vom Tadei nicht gewogen, aber ich behaupte mal dass wird zwischen sechs Komma acht und sieben Komma Null gewesen sein also schon Mal mindestens ein Kilo leichter.

00:43:18: Dann haben sich natürlich Trainingsmethoden Verbessert ihre Dynamik Aber auch die Ernährung.

00:43:28: Du hast vorher schon ... im Vorgespräch die Anekdote erzählt, Marco Pantani ist in Training mit Zuckerwürfeln und drei Apfelstücken ... ... hundertfünfzig Kilometer Trainieren gefahren.

00:43:38: Ja!

00:43:41: Das ist überlieferter Geschichte, die sozusagen direkt von ... ... Marco Panteanis Mama stammt.

00:43:50: Davide Bullfaber der damalige Teamchef und Gründer von Carrera war ja auch ein ... ... enger Freund der Familie Pantanni und ... Von daher sind diese Geschichten tatsächlich nicht nur Geschichten, sondern verbriefte Geschichte sozusagen.

00:44:07: Und das ist mit Sicherheit mal abgesehen von dem Doping-Thema der größte, wie man heutzutage gesagt Game Changer zwischen dem Radsport, der früher stattfand und heute stattfands.

00:44:22: die Trainingsmethoden einerseits Aber auch, und das ist mit Sicherheit der größte Leistungsfaktor überhaupt.

00:44:33: Das ist das Thema Ernährung.

00:44:35: da gibt es mit Sicherheit auch relativ wenige Leute die das in Frage stellen würden.

00:44:41: Das is ungefähr so wie wenn ich sage Ich nehme zwei gleich PS starke Autos Und versuche die sozusagen über die Strecke X zu bewegen und der eine sagt Du hast ein Durchflussbegrenzer, sodass maximal fünf Liter Sprit auf hundert Kilometer dadurch fließen dürfen und der andere sagt hau rein was geht.

00:45:07: Ist mir egal!

00:45:08: So ungefähr müssen wir uns das vorstellen.

00:45:11: Damals wurde Abend vor dem Rennen, wurde Carbo-Loading betrieben.

00:45:17: Das heißt man hat sich ungefähr so viel Spaghetti oder Weisenreis in die Figur gehauen dass man sich gerade nicht übergeben musste.

00:45:28: Also so wie heute?

00:45:35: Und heutzutage betreibt man natürlich Karbo-Loading sehr, sehr strategisch.

00:45:39: Fortzig Stunden vorher beginnt man eben nur ganz einfach Zucker zu sich zu nehmen und so weiter... ...und dann hat man heutzuthage bis zu hundertvierzig Gramm Kohlenhydrate pro Stunde an Aufnahme.

00:45:57: So!

00:45:58: Und damals das ist auch noch eine Geschichte von Marco Pantani wurde bei den langen Etappen, die ja damals deutlich länger auch noch warme als sie heute sind.

00:46:09: Wurde auf den ersten fünfzig Kilometer, wurde Wurstsämmel ausgeteilt.

00:46:17: Das ist einfach... das ist wie Rennsprit gegen

00:46:23: Diesel.

00:46:28: Das sind einfach komplette Welten.

00:46:30: Die sind damals mit maximal irgendwie dreißig Gramm, vierzig Gramm Kohlenhydrate pro Stunde in Form von Zuckerwürfeln oder Maltodextrin in der Flasche gefahren.

00:46:42: und heutzutage als eben alle zwanzig Minuten

00:46:47: eingel.

00:46:48: Wo ist eingel rein?

00:46:50: Ich habe vor kurzem gelesen das Wismalise Breik.

00:46:55: mit der Ernährung komplett auf die Spitze treibt, also da hat jeder Fahrer seinen eigenen komplett erstellten Ernährungsplan und es wird komplett bis auf das letzte Gramm abgewogen.

00:47:09: Welches Nahrungsmittel kommt da rein?

00:47:11: Was wird gegessen?

00:47:12: Also da wird absolut nichts mehr dem Zufall überlassen was wohl munkelt man auch dazu geführt hat dass das manchen Fahrern tatsächlich zu viel war die dann das Team gewechselt haben.

00:47:28: Also, Ernährung ist wirklich wohl so dieser Gamechanger schlechthin.

00:47:36: Man kann es komplett auf die Spitze treiben und ich glaube, dass Ende noch nicht erreicht.

00:47:40: aber wie würdest du das denn einschätzen heutzutage?

00:47:48: Was den größeren Anteil ausmacht, das Rad zu optimieren aeromäßig... gewichtsmäßig, wie auch immer oder sogar die Ernährung da drüber steht.

00:48:03: Ich würde behaupten es ist trotzdem die Ernärung.

00:48:07: wenn wir uns einfach mal die Wattwerte von damals und von heute anschauen glaube Marco Pantani war in seinen Spitzenzeiten irgendwo was um die sechs Watt pro Kilogramm.

00:48:24: Tadebogaccia ist mittlerweile bei, glaube ich, sieben Komma eins, siegen Komma zwei.

00:48:30: Das ist ein komplettes Watt pro Kilogramm.

00:48:32: Wenn wir uns die Performance Sprünge beim Fahrrad anschauen Wir regnen jetzt, sagen wir mal, in den beiden Zeitblöcken, vierneinzig und jetzt zweitausendzechsundzwanzig von rund Eins Komma Zwei Kilogrammen weniger Masse.

00:48:48: was wenn wir jetzt mal in den Berg nehmen mit acht Prozent und den mit zwanzig kmh hochfahren, also nicht wir sondern die Profis.

00:48:56: Das wäre schön!

00:48:58: Ja das wird uns auch ein bisschen träumen.

00:48:59: Dann

00:49:01: würde man noch träumen dürfen.

00:49:04: Dann macht das gerade mal zwei im Zwanzig Watt aus.

00:49:09: In der sozusagen...in der Ersparnis.

00:49:13: Aber einen Pogacchar fährt einfach Fünfzig, Sechzig, Siebzig Watt mehr

00:49:17: als einer.

00:49:23: Das ist ja nicht nur die Ernährung.

00:49:26: Die

00:49:31: Trainingsmethodik hat natürlich sehr viel mit Ernährungen zu tun, denn man kann diese Leistungsspitzen, die man heute im Training hat, damals schlicht und realisierbar mit der Kohlenhydratzufuhr.

00:49:46: Da hieß es nach dem Motto Mit unter hundert Kilometer gibt es sowieso nur Wasser.

00:49:55: Da machst du halt keine Intervalle an der Schwelle oder mit neunzig Prozent deiner Maximal-Leistungsfähigkeit, das findet da einfach nicht statt, weil nach dreißig vierzig Minuten ist er akkulär und dann fährst wieder heim!

00:50:18: Das wäre meine nächste Frage gewesen.

00:50:20: Ist so ein Marco Pantani jetzt mal salopp gesagt, einfach nur Fahrrad gefahren im Training?

00:50:26: Oder hat er wirklich Pulswerte ... Also ich weiß nicht, was Werte hatten Sie ja damals auch schon, also gab es zumindest schon.

00:50:33: Ich weiß nicht.

00:50:34: Hat Marco Pantine sowas benutzt?

00:50:36: Leistungsmesser?

00:50:37: Ja, als damals diese deutsche Firma SRM ... die ja auch nach wie vor Gold Standard ist, wenn ich es richtig weiß.

00:50:48: Hatte damals auch schon diese SRM-Kurbel eben im Profibereich angeboten und das wurde von allen Top-Teams eingesetzt ganz klar.

00:51:00: Aber damals hatte man tatsächlich noch nicht den wissenschaftlichen Background... ...und auch noch nicht die Möglichkeiten ... das Training Watt gesteuert zu machen.

00:51:14: Damals wurde noch fast durchgängig über Pulssteuerung trainiert und das macht natürlich einen Riesenunterschied.

00:51:24: Pulse ist immer abhängig davon, wie fühle ich mich?

00:51:27: Was habe ich gegessen?

00:51:28: Kommt eine Krankheit

00:51:29: usw.,

00:51:31: da sind sehr viel mehr Variablen.

00:51:33: Watt ist einfach eine fixe Leistungszahl oder die bringst du nicht.

00:51:38: Das ist also ein viel feineres Steuerungselement als eben damals die reine Puls-Messung.

00:51:47: Und zum Training von Marco Pantani muss man einfach sagen, dass der Mann auch wahnsinnig viel Glück hatte in seinem Leben, denn er ist ja in Cesenatico groß geworden wo sehr viele relativ interessante mittellange Anstiege sind und er wollte schon als kleiner Junge im Radsport vereinen weil man ihn immer so ein bisschen gehänzelt hat eben der kleinste und leichteste war.

00:52:14: Und diesen abstehenden Ohren, auch nur im Tod der Sunny Boy wollte er immer das schnellste im Berg sein.

00:52:24: Das war seinen Antrieb.

00:52:27: Deshalb gab es für Marco Pantani eigentlich kein Training wo er nicht irgendwo in den Berg hochfuhr und wo er sich irgendwie schnellster sein wollte.

00:52:35: Das waren im Prinzip sozusagen die Trainingsmethode des jungen Marco Pantanni Und da hat er einfach viel, viel mehr Kilometer in Berge gemacht als alle anderen.

00:52:48: Also wer da unten schon mal in der Ecke war... ...es gibt ja diesen Ausspruch von ihm.

00:52:54: Er braucht nur den einen Berg, dem Monte Capenia und... Das

00:52:58: ist ein Trainingsberg?

00:52:59: Ja, ein Trainungsberg!

00:53:00: Und wer den schonmal gefahren hat oder gefahren ist, der weiß dann auch wieso.

00:53:08: Ist ein schöner Berg, der ist für einen Verkehr gesperrt bis an bestimmten Stellen.

00:53:15: Und dann geht es halt durch den Wald so ein bisschen asphaltiert und schmaler Weg bis ganz oben, kann hinten wieder rumfahren.

00:53:21: Ja und wenn du das aber die drei vier mal gemacht hast ja dann aber pro Smartseid und dann kann man diesen Spruch echt verstehen.

00:53:26: also er ist nach wie vor da unten immer noch sehr sehr populär sehr beliebt.

00:53:33: dem wird überall gerültigt und der Name fällt Immer und wenn da unten Rennen stattfindet ist die Mutter auch immer mit am Start.

00:53:42: Das ist schon beeindruckend, immer noch.

00:53:45: Übrigens auch für Leute, die Lust haben mal so ein bisschen auf den Spuren Marco Pantani zu wandeln es gibt nicht nur in Cessna Tico dieses wunderbare Museum Marco Panti sondern es gibt ja auch den Gran Fondo Nobbi Colli der glaube ich zu den ältesten in Italien gehört und der quasi mehr oder weniger das Trainingsgebiet von Marco Pantani abfährt.

00:54:11: Eine traumhaft schöne Veranstaltung, die ich wirklich nur jedem ans Herz legen kann gibt glaube ich zwei oder drei verschiedene Längen wie man da absolvieren kann.

00:54:21: das längste geht über glaube ich die ganzen Novecolli also neuen Hügel Kilometer in den Wein und überhaupt sich so ein bisschen fühlen wie Marco Pantani, wenn man da im Individanz mehr runter rauscht.

00:54:38: Oder wie Marco Panthany sagen würde ruhiges Grundlagentraining.

00:54:45: Gehört er bei ihm fand ich war auch mal die Faszination.

00:54:48: Er war ja wirklich noch so ein reiner Bergfahrer.

00:54:50: Also er hat ja in der Zeit fahren und die waren damals oft fünfzig Kilometer lang Teller flach und am besten zweiter von in der Tour de France.

00:54:59: Da hat er ja wirklich Minuten kassiert.

00:55:00: Also da war er ja, also Barco rest in peace und sorry wie ich es so sage aber der war ja für ein Profi grottenschlecht drin.

00:55:09: Er hat teilweise

00:55:10: zwei Minuten verloren.

00:55:11: Mehr sogar glaube ich!

00:55:13: Ja also wirklich ur-schlecht.

00:55:16: einfach

00:55:19: mit zehn Minuten Vorsprung Rückstand aufs gelbe Trikot in die erste Bergheterpe gegangen Würde er ja auch fast behaupten, er hätte die Tour in den Jahr und neunzehn achtundneinzig nicht gewonnen wenn Jan Ulrich diesen Hungerast am Gallibier gehabt hätte.

00:55:31: Weil auch da lag Pantania schon mehrere Minuten zurück und hat dann die Etappe mit neun Minuten Forschung auf Ulrich gewonnen.

00:55:38: Und ist dadurch erst überhaupt in die Situation gekommen dieses gelbe Trikot zu erobern?

00:55:43: Er war eigentlich schon nach der ersten zweiten Woche weit zurückgefallen im Gesamtglasmo.

00:55:49: Absolut davon gehen wohl alle aus das wenn Ulrich da nicht eingebrochen wäre, dass er das Ding heimgefahren hätte.

00:56:00: Wie geht denn Carrera als Marke so mit dieser... Es ist ja schon so ein Spagat aus Sportmütos Marco Pantani aber eben auch diese Doping-Vergangenheit und natürlich auch dieses einfach tragische Ende mit dem Ja.

00:56:15: also es gilt bis heute als Suizid, auch wenn da immer wieder manche irgendwie eine Verschwörungstheorie und das Marco Panteani ermordet?

00:56:23: worden sein soll.

00:56:25: Wie geht ihr in der Marke Karriere damit um?

00:56:29: Also wie kann man eine Person, die einerseits natürlich sportlich enthält war aber andererseits auch ihre Fehltritte im Leben hatte?

00:56:39: Wie geht man damit um oder wie schafft man da das richtige Narrativ zu schaffen aus Markenperspektive?

00:56:48: Ich glaube dass sind wir wahrscheinlich der falsche Ansprechpartner weil nicht kein klassisches, kein klassischer Markenhersteller sind.

00:57:00: Der jetzt sagt wir bauen eine Markenwelt rund um Carrera.

00:57:06: Carrera ist eine Radsport-Rennsportmarke.

00:57:09: Wir haben ja bis heute U-Dreinzwanzig sehr, sehr erfolgreiches Nachwuchsteams.

00:57:15: Achtzig Fahrerinnen und Fahrern fahren für uns.

00:57:23: Marco Pantani für uns im Prinzip kein Marketinginstrument.

00:57:27: Es gibt auch keine Marketing-Aktionen wie Replica-Räder, weil das keinen Sinn macht.

00:57:33: Marco Panteani hatte immer so spezielle Räder.

00:57:36: wenn ich da eine Edition machen würde, dass einzige was da gleich wäre wären die Farbe.

00:57:41: Da sagen wir, was soll das?

00:57:43: Du hast ja gesagt, die Geometrie war ja ganz der andere.

00:57:45: Ja!

00:57:46: Das ist irgendwie... Nein, Marco Pantine für die Familie Bullfava und für Carrera einfach ein Teil der Familie.

00:57:55: Und ich glaube, man kann schon auch durchaus sagen Marco Pantani wäre – auch wenn er sehr tragisch gestorben ist wahrscheinlich sogar noch früher einen schlechteren Weg gegangen, wenn mich Davide Bullfaba in den Jahr zwei tausend drei wieder zurückgeholt hätte aufs Fahrrad wo sich dann auch der Kreis sozusagen schießt.

00:58:21: Für die Radsport-Karriere Marco Pantani in seinem letzten Jahr hat er wieder eben noch meinen Vertrag gegeben, war dann gar nicht mal so unerfolgreich.

00:58:31: ein Shiro und das kann man einfach glaube ich nicht als... Also Marco Pantine ist für Karreira kein Marketinginstrument in dem Sinne.

00:58:44: natürlich ist Marco Panteani Der größte Glücksfall für Pereira und natürlich auch für Davide Bolfava, hätte es ihn nicht gegeben.

00:58:55: Hätte es diesen Aufstieg in diesem absoluten Olymp des Radsports mit über fünfhundert Siegen nicht gegeben?

00:59:04: Er ist der Teil der Familie aber er ist natürlich auch Teil unserer Markengeschichte vielleicht sogar noch ein bisschen mehr als bei Bianchi denn Marco Pantani sozusagen die Entdeckung von David Boyfawar und Karriere.

00:59:24: Und Boyfawa waren am Anfang seiner Karrieren, sozusagen Wegbegleiter und über die ganze Zeit bis zum Ende hin.

00:59:36: Insofern weniger Marketing sozusagen, Ikone als Teil der Familie eine der tragischsten und trotzdem größten Radsportfiguren glaube ich überhaupt.

00:59:53: Ja,

00:59:55: vielleicht kann man

00:59:55: das so

00:59:56: zusammenfassen?

00:59:59: Und dann war die Era Pantania vorbei.

01:00:02: leider Gottes muss man also Ratsport fällen und als Mensch halt auch sagen was hat das denn für die Marke in dem Moment bedeutet?

01:00:15: Danach nach dieser ganzen Doping, oder nach den Doping-Affären die dann ans Licht kam gar nicht mehr so viel von der Marke gehört.

01:00:24: Woran hat es gelegen?

01:00:27: Woran hats gelegen?

01:00:27: das waren mit Sicherheit mehrere Dinge die da zusammenkamen.

01:00:33: in der Radsport war damals man kann schon durchaus fast sagen tot nach diesen Skandaljahren die ja begannen, mit diesem legendären Tour de France-Debakel.

01:00:55: Danach wurde der Radsport eigentlich in seinen Grundfesten erschüttert und viele Teams lösten sich auf.

01:01:03: Sponsoren sprangen ab.

01:01:05: das ging so weit dass einzelne Radhersteller sozusagen das Hauptsponsoring übernehmen mussten für ein komplettes Profi-Team, was natürlich einfach dafür sorgte, dass unheimlicher finanzieller Druck auf den Team stand und viele gesagt haben wir steigen da aus.

01:01:28: Der Sport hat keine Zukunft mehr.

01:01:33: In dieser ganzen Welle wurde auch Karriere erfasst.

01:01:40: Wir sind abgestiegen dann von der GS-I damals in die GS II, was heute Pro Tour ist und sind dann sozusagen mehr oder weniger von der Artsportweltüne auch verschwunden und haben unseren Fokus sehr stark nach Asien und USA verlagert weil da das Thema gar nicht so groß gespielt wurde und der Radsport eigentlich gerade in Asien, Japan oder USA.

01:02:11: Auch durch Armstrong und eben auch durch die Entwicklungen im japanischen Radspot sehr gut war die Entwicklung und wir uns dann eben auf diese Märkte fokussiert haben.

01:02:26: Und heutzutage sind wir natürlich auch kein Work-Tour Team mehr.

01:02:33: Das ist finanziell für uns nicht leistbar, wir sind nach wie vor ein Familienunternehmen.

01:02:38: Wenn man das jetzt mal vergleichen mit anderen... wenn wir Pinarello anschauen, wenn wir Yankee anschauen und Wilia anschauen also alle Colnago, alle großen Namen sozusagen des italienischen Rennradbaus- und Radrennsports sind heute von großen Private Equity Firmen durchfinanziert Millionen beträgen.

01:03:03: Wir sind ein kleiner Radhersteller, der ein paar tausend Räder produziert von denen wahrscheinlich einen Großteil an unser Team geht.

01:03:14: Und wir bleiben eben dabei.

01:03:17: Wir bauen keine Kinderräder, wir bauen keine Trekking-Räder und keine Rädern zum Einkaufen.

01:03:24: Wir bleiben unserer DNA treu und haben uns etabliert als sehr gutes Die Development-Team für Achtzig Fahrerinnen und Fahrern, wie schon eingangs erwähnt.

01:03:40: Wir fahren U-二undzwanzig Conti.

01:03:44: Unsere Top-Leute werden regelmäßig von Pro Tour Teams übernommen.

01:03:49: Das zeigt dass wir da eine ganz tolle Arbeit leisten Und Hühnjungen, Haaren und Fahren einfach die Chance geben im Barsport aktiv und erfolgreich zu sein und eben den Schritt ins Profileben, so wie damals Pantani eben auch in zweihundneinzig als er zu uns kam und seinen ersten Vertrag haben wollte den wir ihm nicht geben konnten dann erst vierhund neunzig.

01:04:13: So eben auch heute die Philosophie junge Radsportler aufzubauen und den Radsports so weiterzuentwickeln.

01:04:22: Okay würde ich dann gerne nochmal anschließen.

01:04:25: die Frage du hast es schon erwähnt?

01:04:27: Die anderen großen Hersteller die haben halt ein ganz anderes Budget zur Verfügung.

01:04:33: Da stellt sich mir halt die Frage, ich meine ihr seid ja... Du musst mal ins Jahr sagen ein echtes Traditionsunternehmen.

01:04:40: aber wie schafft ihr es dann halt?

01:04:43: Also halt auch technologisch Windkanal keine Ahnung.

01:04:48: wie auch immer mit den modernen Rennrädern von heute mitzuhalten weil mein Eindruck ist ihr braucht euch ja mit den Rädern gar nicht verstecken Ihr habt ja garantiert nicht dieses Budget, was die großen Player zur Verfügung haben.

01:05:04: Wie schafft ihr diesen Spagat?

01:05:07: Zunächst mal ganz liebend Dank für das Loop!

01:05:10: Das freut uns natürlich sehr.

01:05:12: Es zeigt sich auch durchaus in den Rennen dass wir erfolgreiche Räder bauen können.

01:05:18: Das hat mit Sicherheit auch mit der Entwicklung zu tun, dass die reine Produktion von fast allen Ratsport im Marken heutzutage in Asien stattfindet.

01:05:32: Das heißt, wir müssen uns um diesen Teil der Produktion nicht mehr kümmern.

01:05:36: Das ist ausgelagert.

01:05:37: also wir nutzen sozusagen dieselben Produktionsfakilitäten, Produktionsorte wie Colnago, Pinarello etc.. Wir konzentrieren uns im Wesentlichen auf die Entwicklungsarbeit und Dafür haben wir natürlich die Ressourcen entsprechend.

01:06:03: Das heißt, wir haben eine Designphilosophie wie ich ja schon eingangs schon mal beschrieben habe.

01:06:10: Das sind Brennräder mit einem extrem komfortablen Fahrgefühl und das ist unsere DNA und die schaffen wir im Prinzip durch unsere eigenen Entwicklungen nach Asien.

01:06:28: sozusagen diese Designphilosophie zu bringen, zu kommunizieren und dann werden die Räder so gebaut wie wir sie haben möchten.

01:06:39: Das ist eigentlich sozusagen das ganze Geheimnis.

01:06:42: Wir nutzen dieselben Ressourcen, die die Großen nutzen, wir nutzen dieselbe Windkanalanlagen

01:06:51: etc.,

01:06:55: Ja auch schon mal gesagt, für uns ist der Windkanal nicht das Heilmittel.

01:07:00: Für uns muss ein Fahrrad ganzheitlich funktionieren und deshalb ist es heutzutage durchaus möglich, dass man mit einem sehr kleinen Entwicklungsteam voll mitbewerbs- und leistungsfähiger Radar für... Wir könnten World Tour fahren!

01:07:20: Let's face it.

01:07:21: unser SLR-Bro oder Rackle-Bro wäre in dem Umfeld komplett kompetitiv.

01:07:28: Das SLR Pro ist ein Rad, das als Allrounder extrem gute Aero-Eigenschaften hat.

01:07:35: Wenn man jetzt mal Stichwort World Tour ist es ein Ziel von euch oder einen Wunsch da wieder hinzukommen?

01:07:44: Gab's da auch schon konkrete Gespräche mit Teams?

01:07:47: sind vielleicht auch Teams auf euch zugekommen?

01:07:51: Oder ist das für euch so gar kein Thema?

01:07:53: Weil ihr sagt, ihr seht euch komplett in dieser ja ich nenn's mal Rolle der Talentförderer und diese dieser Talentschmiede um eben Fahrern die Möglichkeit in Richtung World Tour zu ermöglichen.

01:08:03: Also letzteres ist mit Sicherheit trifft für die momentane Situation mit Sicherheit zu.

01:08:09: wir sind einfach ganz klar zu klein und finanziell nicht in der Lage ein World Tour Team zu sponsorn.

01:08:17: Dazu muss man die Zahlen kennen.

01:08:19: WorldTour Fahrrad-Sponsoring bedeutet heutzutage, wenn man irgendwo hinten rumgurten will im letzten Drittel nimmt man drei Millionen in die Hand Wenn man vorne in der WorldTOUR mitfahren will zwischen zehn und zwölf Millionen.

01:08:35: Das ist das reine Sponsoring Engagement des Radherstellers.

01:08:42: Dazu kommt das Material was ja auch extrem geworden ist, also jeder Trau-Profi hat mittlerweile mindestens drei bis vier Räder.

01:08:56: Dann kommen die Einzeldisziplinen noch dazu, Time Trial

01:08:58: usw.,

01:09:00: Bergzeit fahren und so weiter, wo dann wieder spezielle Rädern gefordert sind.

01:09:06: Das ist für uns schlicht und ergreifend nicht darstellbar!

01:09:10: Unser mittelfristiges Ziel ist in der Pro Tour zu fahren.

01:09:15: Da finden immer wieder Gespräche statt.

01:09:18: Das halten wir auch für ein realistisches Ziel.

01:09:21: Jetzt dieses Jahr freuen wir uns auf jeden Fall schon mal, dass wir das erste seit Langem das erste Conti U-Dreiundzwanzig Women's und Girls Team sozusagen haben.

01:09:36: Und das war vor uns auch einen Riesenschritt.

01:09:39: Uns genädelt es... Wir hatten ja schon immer so oder in den letzten Jahren immer so, um die Umgebung zwischen U-II bis U-IX gefördert und haben jetzt seit diesem Jahr eben auch ein U-III Konty Mädels oder Damenteam, worauf wir wahnsinnig stolz sind weil wir auch glauben dass der Frauenratsport einfach sich ganz großartig entwickelt.

01:10:08: Wer Tourschaut dem sei ans Herz gelegt.

01:10:11: Tour de France Fram ist ein absoluter Genuss, die Frauen wie sie die Berge hochkacheln heute das hat nichts mit ihm zu tun.

01:10:22: was man davor vor zwanzig Jahren mal gesehen hat oder vor zehn Jahren vielleicht mal gesehen hatte wo man so dachte naja ein guter amateur Mann kommt da auch mit.

01:10:34: Die Zeiten sind vorbei.

01:10:35: also was da gefahren wird mittlerweile an in den Berghetappen, was da Verleistungswerte auf dem Tacho stehen.

01:10:45: Das ist schon echt mehr als geeindruckend!

01:10:49: Frauenragsport ein ganz tolles Thema.

01:10:53: Absolut!

01:10:54: Perfekte Überleitung fast schon zu unserer nächsten Podcastfolge, die in zwei Wochen kommt.

01:10:57: Also wird nämlich der Ausblick auf die Tour de France-Fam sein... Aber ja, vielleicht nur einen Satz dazu.

01:11:04: Da ist ja auch mittlerweile was da an Geld im Spiel ist und selbst die Top-Teams wie Wismar, wie Lidl, UAI haben ja alle auch ein Frauenteam, die dann eben von diesen Strukturen, die diese Teams haben und warum diese Teams vielleicht so viel an Kohle brauchen.

01:11:23: Da profitieren sie extrem davon.

01:11:24: also die fahren ja auf den Top-Rädern, auf den Räifen, auf dem Top-Laufrädern... ... hat sich ja extrem professionalisiert der Frauenratsport.

01:11:35: Und auch cool, also es funktioniert ja auch nur wenn dann eben... ...auch dort aus den U-Ninzen, U-Dreien zwanzig Kategorien... ...dann eben auch talentierte Fahrerinnen nachkommen und finde ich das cool zu hören dass ihr da eben auch... ...ja euch da engagiert und da einbringt um den Sport einfach... ...zu helfen sich

01:11:57: weiterzuentwickeln.".

01:11:59: Genau, das ist ja auch der Grund warum wir jetzt angefangen haben.

01:12:04: So eine kleine Privatinitiative namens Deutsche Radsport Nachwuchs oder German Cycling Youth wie sie sich nennen zu fördern wo eben Jungs und Mädels die rennen fahren wollen an den Radsports herangeführt werden beziehungsweise über diese Internetplattform gezeigt wird wo könnt ihr rennenfahren?

01:12:27: Was gibt's für Möglichkeiten im Straßenradsport auch für Mädels und das unterstützen wir.

01:12:35: Das bedeutet, die bekommen von uns in Prinzip unser Profimaterial zu einem sehr günstigen Preis gestellt.

01:12:44: Deshalb kann ich denen jetzt hier auch nicht so öffentlich sagen nur sozusagen wenn man davon noch nicht gehört hat ist eine ganz spannende Initiative.

01:12:58: Deutsche Radsportnachwuchs bekommen von uns eben die Räder sehr, sehr günstig und damit wollen wir auch unser Beitrag hier in Deutschland leisten.

01:13:08: Gerade in Deutschland haben wir einfach immer noch das Problem der Nachwuchs steigt ganz oft so im Bereich U-Fünfzehn, U-Sechzehn aus weil es in dem Bereich drüber kaum noch Möglichkeiten gibt, sich professionell zu engagieren und eben also entweder Profi zu werden oder sehr gute Amateur zu werden.

01:13:34: Was bei den Mädels natürlich nochmal schlechter ist von den Strukturen als bei dem Jungs und da wollen wir unseren Beitrag leisten auch, dass sich das verbessert.

01:13:46: Wir wollen deutsche Mädels und Jungs wieder Siegensehen bei den großen Rundfahrten.

01:13:52: Das wäre einfach wunderbar, wir haben ja jetzt auch tatsächlich ein paar richtig gute Frauen schon in der World Tour.

01:14:04: Und da sind wir eben dabei.

01:14:06: Das haben wir uns auf die Fahnen geschrieben.

01:14:09: Breitsport Nachwuchs ist unser Thema.

01:14:11: Wenn es dann irgendwann mal einen Pro-Tour Team werden soll, dann freuen wir uns wahnsinnig drüber.

01:14:18: Aktuell fokussieren wir uns auf die Nachwuchsarbeit und versuchen denen das beste Material zur Verfügung zu stellen.

01:14:24: Das mag so zur Ereignis.

01:14:29: Das Schöne ist ja auch im Frauenratsport zu sehen dass er wirklich auch Ideole mittlerweile fahren und die wirklich Vorbilder sind für unsere Jugend.

01:14:43: Ja, vor ein paar Jahren muss ich ehrlich sagen Frauenradsport war auch nicht mein Ding aber das hat sich so toll entwickelt.

01:14:50: Das ist da vollkommen recht, dass ist echt stark das mit anzugucken.

01:14:56: Aber da gibt es mittlerweile Vorbilder für den Nachwuchs.

01:15:01: die wird einfach nach und wer draußen Rennrad fährt der sieht halt immer mehr Frauen auf dem Rad Und das finde ich eine sehr, sehr positive Entwicklung.

01:15:12: Wenn da Hersteller so dahinter stehen dann ist es für mich auch eine richtig schöne runde Sache muss man auch mal so sagen.

01:15:22: Ja unsere Franzi Koch gehört damit Sicherheit dazu.

01:15:27: Das ist ein tolles Vorbild schon für die jungen Mädels und Jungen Frauen in dem Bereich aktiv werden wollen.

01:15:37: Und Germany demiföllering und so weiter, also den zumzuschauen.

01:15:41: Das macht einfach wahnsinnig Spaß weil die richtig Gas geben und da hoch kacheln.

01:15:47: Also ich habe mir neulich dieses Girofam angeschaut wo die da über die letzten Meter über denen gar nicht jeder geprettert sind dachte Himmels Wimmung!

01:16:09: Ich würde zum Abschluss gerne noch mal die Klammer zum Anfang finden.

01:16:16: Und euch fragen, Alp-DS, haben wir schon gesagt Tadeh Pogacar ist körperlich in der Lage schneller als Marco Pantani den Berg hochzufahren.

01:16:26: und jetzt ist ja die Frage dieses Jahr gibt es ja zweimal das Etappenfinale in Alp Dues aber nur einmal über die einundzwanzig Haarnadel kurven.

01:16:35: Am Tag danach kommt das Pilotoer eben von hinten über den Kohl des Sarrenn gefahren und fährt dann nur die letzten fünf Harnadelkogen von Alp Dues.

01:16:44: Deswegen wäre meine Frage, wird Tadeh Pogaccia in diesem Jahr A-die Etappe in Alp dues gewinnen wollen?

01:16:51: Einfach aus Prestige weil es ist ja einfach ein super wichtiger Ort.

01:16:56: und wird er dabei auch den Rekord von Marco Mandani knacken?

01:16:59: was ist euer Tipp?

01:17:01: Und wenn er sie knackt Welche Zeit fährt er?

01:17:05: Also, six und dreißig fünfzig ist ja der Rekord.

01:17:08: Sehr viele Fragen!

01:17:08: Ich bin gespannt auf eure Antworten.

01:17:13: Magst du zuerst, Tom oder so?

01:17:15: Okay, also dem Vorausgesetz ist ja... Du sagst schon, Pogacar gewinnt sowieso.

01:17:23: Das sage ich nicht aber ich würde behaupten, wenn ich das Leistungsvermögen von Tadeh Pogaca hätte dann hätte ich ein großes Interesse daran in Alp Dues irgendwie einen Namensschild.

01:17:34: von mir

01:17:34: in einer Kurve zu haben.

01:17:36: Also ich glaube schon, dass er das ein bisschen auf dem Schirm hat.

01:17:39: Ich meine natürlich auch als Königs-Etappe.

01:17:45: Aber ich sehe so'n bisschen auch wenn der Yangster hinten hochstürmt den Sexers.

01:17:57: Wenn nicht sogar übermotiviert wird ja mein Tipp Die Etappe gewinnen oben nach den einzwanzig Haar-Nadelkurven.

01:18:06: Pol-Sixas?

01:18:09: Genau, und der Xixas gewinnt!

01:18:14: Und

01:18:16: der

01:18:16: Poraccia ist direkt danach... ...und ich sage beide knacken Pantanis Rekord um Roundabout drei Minuten.

01:18:27: Ui!

01:18:34: Drei

01:18:35: Minuten?!

01:18:35: Also, um wie

01:18:36: es kann.

01:18:36: Aber... Um die thirty-fünf

01:18:38: Minuten sagst du Fahrzeit?

01:18:39: Ja.

01:18:40: Knapp

01:18:40: unter

01:18:40: vierhundert.

01:18:40: Vierhundert, dreißig knapp fünfdreißig.

01:18:42: Mhm.

01:18:44: Axel!

01:18:45: Das ist meine Ansage.

01:18:46: Also der Rekord von Pantani war vexen dreizig fünftig.

01:18:54: Ja.

01:18:55: Dreizig Fünfte.

01:18:56: Ist getrunken.

01:19:00: Nein ich mein man muss natürlich, man muss nachher fairerweise dazusagen.

01:19:04: also Punkt eins tipp Pogacar gewinnt das Ding.

01:19:10: Weil der Mann einfach ein zweiter Eddy Merks ist, er will alles gewinnen was zu gewinnen gibt und Alp Dujez ist die Legende, die ihm fehlt in seiner Palmaris als ich will der schnellste oben am Berg sein.

01:19:26: absolut also.

01:19:27: Ich glaube auch Paul Sixas In allen Ehren ganz ganz grandioses junger Talent.

01:19:35: Ich glaube nicht, dass ich Kubitscha das nehmen müsste.

01:19:39: Ich glaub der wird lieber tot vom Rad fallen!

01:19:43: So jetzt vergleichen wir aber mal ganz kurz einfach nur um es einzuordnen die Alpe d'Huez zwanzig sechsundzwanzig die etappe neunzehn Die etappe zwanziger von Bourdon so nach Alpes da ist er ja dann quasi am tag davor schon Mal gefahren allerdings nur ein stück.

01:20:04: Aber das ist ja die Etappe, die über den Zahlrennen führt.

01:20:06: Wo man ja nicht die einundzwanzig Haarlande kommt.

01:20:08: Genau, genau!

01:20:09: Die Etape zwanzig am fünfundzwanzigersten Juli ist ja wirklich Bordeaux-en-Alp duels, ne?

01:20:15: Da reden wir von der Gesamtdistance an dem Tag.

01:20:19: Rennkilometer Hundertseptzig Komma Neuend Als Pantali das Ding hochfuhr waren es zweihundertvier.

01:20:29: das nur mal so zur Einordnung.

01:20:31: Das ist also fast eine Dreiviertelstunde, die Pantani da mehr noch in den Beinen hatten als Kogacca.

01:20:39: Ohne

01:20:39: Kohlenhydrate wohlgemerkt!

01:20:41: Und ohne Kohlenhydrate?

01:20:44: Von daher... Also mich würde es wirklich wundern wenn der den Rekord nicht pulverisieren würde wie du auch schon sagst.

01:20:55: Allein aus diesen zwei Tatsachen fast vierzig oder rund vierzig Kilometer, fünfdreißig Kilometer weniger, ein Kilometer.

01:21:07: Natürlich besseres Material ganz klar von der Ernährung her.

01:21:13: also wer packt den da?

01:21:15: Der packt dem da mindestens vier Sekunden drauf.

01:21:22: Ich würde mich zwischen euch beiden ansiedeln.

01:21:24: Also ich denke das die neunzehnte Etappe die eben das komplette alb-dues abbildet also wo dann auch der rekord nur fallen kann.

01:21:33: Das geht ja da nur an diesem tag, da wird Tadeh Pogaccia... Also er hat es a auf dem schirm dass er ein Alp Dues mal gewinnen will und der hat b diesen rekord auf dem Schirm und der würde da glaube ich hochschmettern.

01:21:44: selbst wenn er schon fünf Minuten Vorsprung des gelbe Trikots in einer Gesamtwertung hat wird er da hochschmättern und das Ding gewinnen wollen und der wird glaube ich Pantanis Rekord um dreißig Sekunden unterbieten.

01:21:56: Und am nächsten Tag, wenn es dann über den Zarennen nach Alp d'Hues geht.

01:21:59: Da geht's ja da nicht um den Rekord und er hat schon mal in Alp D'Huez gewonnen, da gewinnt Paul Sixers.

01:22:06: Damit die Franzosen auch glücklich sind!

01:22:08: Das ist doch eine ganz Grunde Geschichte.

01:22:14: jetzt... Ich habe tatsächlich, ich hab tatsächlich gerade verwechselt sozusagen den ersten Tag und dem zweiten Tag.

01:22:22: Am ersten Tag sind es nämlich auch nur hundertundzwanzig, neun Rennkilometer und nur drei tausend Fünfhundert Höhenmeter die dazu absolvieren sind.

01:22:30: damals bei Pantani waren's ja zweihundert um die zweihundert vier Kilometer und fünftausend Höhen Meter also

01:22:37: Zwei Stunden längere Etappe Damals Genau.

01:22:40: Also vor dem Hintergrund Wird der das Ding komplett... Da wird mir neu jetzt einstehen.

01:22:46: Punkt, da leg ich mich fest

01:22:51: und ich sag es wird deutlich.

01:22:53: Ja

01:22:55: aber drei Minuten ist ja schon zehn Prozent schneller also das ist schon sehr steil.

01:23:06: Ich

01:23:06: weiß nicht Ich will jetzt nicht sagen im Urin, aber... Also wenn ich mir die Ergebnisse von anderen Rennen angucke.

01:23:16: Welche Durchschnittgeschwindigkeiten da am Ende getreten wurden?

01:23:20: Welche Rekorde gepurzelt sind?

01:23:23: Puh!

01:23:24: Mal gucken also alle, die Alp-DS fahren, die sind dermaßen motiviert.

01:23:30: Die gehen ab wie eine Schmitzkatze und von daher glaube ganz außergewöhnliche Zeit, die dann auch für Ewigkeiten bestehen bleibt.

01:23:42: Also davon... Ja ich tendiere in diese Richtung dieses Extreme.

01:23:48: Es wird auf jeden Fall

01:23:49: ein Radsport fest.

01:23:50: also das wird.

01:23:51: diese zwei Tage werden glaube ich in die Radsports Geschichte eingehen so oder so.

01:23:57: Ich denke dass wird mit Sicherheit einen Zuschauerkord geben.

01:24:01: Das wird ein

01:24:03: ja

01:24:03: ein Fest

01:24:05: Kann man nur unterscheiden.

01:24:06: Und umso besser, Axel dass du heute bei uns zu Gast im Podcast warst bevor der Rekord von Marco Pantani fällt.

01:24:15: Ich möchte an dieser Stelle vielen lieben Dank sagen.

01:24:18: das hat riesig Spaß gemacht.

01:24:20: Man merkt du bist so wie Tom und ich.

01:24:23: also wir sind glaube ich Radsport.

01:24:24: bekloppt Muss man einfach so sagen und ich hoffe Das auch unsere Hörerinnen und Hörern Auch wenn ihr vielleicht ...zu jung seid, um damals Marco Pantani selbst erlebt zu haben.

01:24:38: War ich eigentlich auch, muss ich ehrlich sagen... Ich kenne vieles davon aus der Nachberichterstattung.

01:24:45: Ich finde es trotzdem faszinierend,... ...dass man einfach diese Zeiten und damit meine ich nicht nur die Fahrzeiten sondern auch einfach die Epochen.

01:24:53: Ja doch irgendwie kann man sie nicht miteinander vergleichen aber doch das finde ich macht es immer total spannend sich damit so auseinanderzusetzen.

01:25:04: Mir hat es einfach riesig Spaß gemacht, da einfach mal auch mehr über die Person Marco Pantani zu erfahren.

01:25:09: Also dass er ja wirklich so ... Er wird also teilweise getickt hat, dass er da so ... Wie sagt man Penibel bei seinem Material war?

01:25:16: Dass da jede Etappe ein anderes Rad gefühlt her musste.

01:25:19: War mir selber auch nicht so bewusst.

01:25:21: Deshalb sage ich Axel vielen Dank, dass du heute bei uns im Podcast zu Gast warst.

01:25:26: Sehr gern!

01:25:26: Auch von meiner Seite ganz herzlichen Dank für die vielen Einblicke fand ich auch super faszinierend.

01:25:34: Du bist da auch so drin in dem Thema, dass das echt fesselt.

01:25:37: Ich glaube auch unsere Zuhörer werden viele Infos mitgenommen haben und recht herzlichen Dank!

01:25:46: Ich habe zu danken Codcast Erfahrung damit ein Haken dran mein erster.

01:25:53: Ich freue mich total bei den Einstieg gemacht haben zu dürfen bei Faszination Rennrad der Roadbike Podcast.

01:26:01: Das war richtig cool mit euch, hat mir wahnsinnig Spaß gemacht und ich hoffe die eine oder andere Hörer hatte auch ein bisschen Spaß, hat noch etwas erfahren können und ich freue mich wahnsinnigt jetzt auf die Tour!

01:26:20: Ich freue mich mit euch zusammen hart zu simpeln und es wird ne ganz klasse Zeit.

01:26:27: glaube

01:26:30: In der Zwischenzeit, sei euch gesagt in zwei Wochen gibt es die nächste Folge.

01:26:34: Wie gesagt dann schauen wir auf die Tour de France der Frauen voraus.

01:26:39: ja Wir hatten jetzt zuletzt die Vorschau auf die tour de France den Männer.

01:26:42: Jetzt heute haben wir sehr stark über Alp d'Huez Marcomantani gesprochen also auch stärker Tour de france Bezug aber sind einfach muss man so sagen Die besten wochen des Jahres und da kann man eigentlich gar nicht genug rund um die Tour De France schauen konsumieren Und fachsimmeln.

01:26:57: in diesem Sinne sage ich euch allen vielen Dank fürs einschalten und ich freue mich, wenn ihr auch in zwei Wochen zu unserer nächsten Folge wieder mit dabei seid.

01:27:05: Macht's gut!

01:27:06: Kommt sturz- und defektfrei über eure Radkilometer.

01:27:11: Bis bald!

Über diesen Podcast

Faszination Rennrad, das ist immer auch die Faszination der Geschwindigkeit, die wir aus eigener Kraft erreichen können. Ein Gefühl fast wie fliegen. Über diese Faszination sprechen wir im ROADBIKE-Podcast und über alles, was dazu gehört: über Trends bei Technik und Equipment, über Training und Wettkampf, über Traum-Pässe und -Strecken und nicht zuletzt über und mit den Protagonisten der Rennradszene.

von und mit ROADBIKE Magazin

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